Der jüngste Mitarbeiter durchschneidet das Band zur Eröffnung (v.l.): Ruedi Kalbermatten, Leiter Geschäftsbereich Manufaktur, Peppino Beffa, Gemeindepräsident Schwyz, Alexander Schlegel, Auszubildener KV, Thomas Truttmann, CEO, und Daniel Busslinger, Leiter Technik.
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Am 27. November 2025 wurde der Erweiterungsbau der Max Felchlin AG feierlich eingeweiht. Der neue Gebäudekomplex umfasst eine Spedition mit Kühlzelle und Wärmeraum, Lagerflächen, Räume für zusätzliche Produktionsanlagen sowie eine Werkstatt und ein Ersatzteillager. Der Erweiterungsbau schaffe die räumliche und technische Basis für kommende Entwicklungsschritte, schreibt die Firma in einer Mitteilung. Spatenstich war am 13. Januar 2023 gewesen. 16 Millionen Franken investierte Felchlin in den Bau mit einer Grundfläche von 5160 Quadratmetern.
Mit dem Neubau konnte Felchlin laut eigenen Angaben auch die Energieeffizienz des Standorts deutlich verbessern. Der Erweiterungsbau ermöglicht unter anderem eine verbesserte Wärmerückgewinnung über zwei zentrale Speichertanks. Auf dem Dach stehen 414 Photovoltaikmodule mit einer Jahresleistung von rund 200’000 Kilowattstunden. Das entspricht dem jährlichen Energiebedarf von etwa 80 durchschnittlichen Schweizer Haushalten. Überschüssige Energie aus der Photovoltaikanlage kann in einem Eisspeicher gespeichert werden.
Der Neubau wurde notwendig, weil die Schwyzer Stimmbevölkerung 2017 für den Bau der Muotabrücke stimmte. Wegen deren Bau musste Felchlin die bestehende Spedition verlagern. Anstatt einer reinen Ersatzlösung habe sich die Max Felchlin AG entschieden, den Umbau als strategische Investition in die Zukunft zu nutzen, heisst es in der Mitteilung. Mit dem Erweiterungsbau habe man zusätzliche Kapazitäten, nachhaltige Energielösungen und moderne technische Voraussetzungen geschaffen.
Die Max Felchlin AG produziert im schwyzerischen Ibach Couvertüren und Schokoladen, Backspezialitäten und Füllungen für Confiserien, Bäckereien, Pâtissiers, Gastro- und Industrieunternehmen sowie renommierte Hotels.