Die Firma Planzer macht beim neuen Real-Labor für Logistik und Mobilität im zürcherischen Dietikon mit. Die Firma testete in Bern schon autonome Fahrzeuge für die letzte Meile.
Quelle: Planzer
Wie sehen die Logistik und Mobilität der Zukunft aus? Das testen das Logistikunternehmen Planzer, die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), die Stadt Dietikon und der Cleantech Hub Dietikon-Limmattal im sogenannten «Logistik- und Mobilitäts-Living Lab Dietikon-Zürich», das Mitte November lanciert wurde.
In diesem Reallabor sollen Nutzerinnen und Nutzer, Unternehmen, Wissenschaft und öffentliche Akteure zusammen neue Produkte, Dienstleistungen und Technologien in den Bereichen Logistik und Mobilität entwickeln und testen - und zwar unter realen Bedingungen, wie es in einer Mitteilung heisst.
Fokus auf autonomen Fahrzeugen
In der ersten Phase liegt der Fokus auf dem hochautomatisierten und autonomen Fahren in der Logistik und Personenmobilität. Im Dietiker Stadtgebiet werden reale Tests mit hochautomatisierten beziehungsweise autonomen Fahrzeugen und der dafür benötigten Betriebsinfrastruktur durchgeführt. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie diese Fahrzeuge funktionieren, wie sie verschiedene Verkehrssituationen erkennen und wie sie darauf reagieren. Diese Aktivitäten sollen das Vertrauen in diese Fahrzeuge erhöhen, wie es heisst.
Weiter sind Tests in Bezug auf Raum- und Verkehrsplanung geplant. Diese sollen helfen zu verstehen, welche Anforderungen zukünftige Logistik- und Mobilitätsaktivitäten an den Strassen- und Stadtraum sowie an die Verkehrsplanung haben. Zusätzlich wird das Themenfeld der Elektrifizierung und der dafür notwendigen Energiebereitstellung für Logistik und Personenmobilität vertieft. Die Themen würden laufend erweitert, heisst es weiter.