Ende Februar ist in St-Prex definitiv Schluss. Dann stellt Vetropack auch die Scherbenaufbereitung ein.
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Das teilte das Unternehmen mit Sitz in Bülach ZH am Freitag in einem Communiqué mit. Dies sei der abschliessende Schritt zur Schliessung des Standorts St-Prex: «Ohne eine direkt angeschlossene Glasproduktion ist der Weiterbetrieb der Anlage langfristig weder ökonomisch noch ökologisch sinnvoll», schrieb Vetropack. Schon heute werde das aufbereitete Altglas von Vetropack in andere europäische Werke transportiert und dort weiterverarbeitet. Das könne keine dauerhafte Lösung sein.
Nach der Schliessung der Glasproduktion im vergangenen Jahr führte Vetropack die Scherbenaufbereitung als Übergangslösung für rund 30 kommunale Partner der Region weiter. «Trotz der Einstellung der Altglasaufbereitung in St-Prex bleiben wir unserem Engagement für das Glasrecycling in der Schweiz verpflichtet», betont Johann Reiter, CEO der Vetropack-Gruppe, in der Mitteilung zitiert. Man werde den kommunalen Partnern schon bald konkrete Optionen für das künftige Altglasrecycling durch langjährige Partnerunternehmen vorstellen.
Die Mitarbeitenden, deren befristete Verträge für die Übergangsphase verlängert worden waren, wurden über das Auslaufen ihrer Beschäftigung Ende Februar informiert. Ein kleines Team wird laut Vetropack in den Folgemonaten die vorhandenen Altglasbestände abtransportieren.