Die Indikatoren sollen ökologische, ökonomische und soziale Leistungen mess- und vergleichbar machen.
Quelle: Symbolbild Pixabay
Das Branchenprojekt «Indicateurs communs» («Unsere Indikatoren») will eine «gemeinsame Sprache der Nachhaltigkeit» schaffen, wie Projektleiter David Rüetschi erklärt. Bis Ende 2026 sollen 20 praxisnahe Indikatoren vorliegen, mit denen sich ökologische, ökonomische und soziale Leistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Land- und Ernährungswirtschaft mess- und vergleichbar machen lassen. Das Indikatorenset soll mithelfen, die Ansprüche aus dem Markt (Beschaffungsanforderungen, unterschiedliche Nachhaltigkeitsprogramme der Handelshäuser) und der Politik (Zielorientierung im Direktzahlungssystem) besser zu koordinieren, wie es in einer Mitteilung heisst.
Das Projekt wurde von der Schweizerischen Vereinigung für einen starken Agrar- und Lebensmittelsektor (SALS) und der IG Agrarstandort Schweiz (IGAS) initiiert. Im November entschied der Bund, das Projekt mit 130'000 Franken zu unterstützen. Damit werde rund die Hälfte der Projektkosten gedeckt, heisst es in der Mitteilung weiter.
In den kommenden 14 Monaten werde nun eine branchenweit abgestützte Governance-Struktur geschaffen, so das Projektteam. Das Kernset von 20 Indikatoren werde gemeinsam mit Fachgruppen aus der Praxis sowie mit Forschungspartnern wie Agroscope, FiBL und der HAFL erarbeitet.
Erste Sammlungen von Themen und Indikatoren sind bereits in den Faktenblättern auf der
Projekt-Webseite abrufbar.