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D: Weniger Schokoweihnachtsmänner produziert

Die Produktion von Schoko-Weihnachtsmännern ist in Deutschland eingebrochen. Die hohen Schokoladenpreise drücken auch die Kauflust bei Pralinen.

Schokoladenweihnachtsmänner sind dieses Jahr in Deutschland weniger gefragt.

Quelle: Symbolbild Pixabay

Die deutsche Süsswarenindustrie hat in diesem Jahr für die Weihnachtszeit rund 146 Millionen Schokoladen-Nikoläuse und -Weihnachtsmänner hergestellt. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies ein Minus von 11 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Erhebung des Bundesverbandes der Deutschen Süsswarenindustrie (BDSI) bei seinen Mitgliedsunternehmen.
Neben der Konsumzurückhaltung machen den Süsswarenherstellern auch die hohen Kosten für Kakao und Nüsse, sowie Personal, Energie und Bürokratie zu schaffen, schreibt der BDSI.
Rund 56 Prozent der in Deutschland produzierten Schoko-Weihnachtsmänner werden in Deutschland verkauft, der Rest geht in den Export. Neben Europa zählen auch die USA, Grossbritannien sowie Neuseeland und Australien zu den Exportmärkten, wie der BDSI mitteilt. Während der heimische Markt schwächelte, stieg die internationale Nachfrage leicht an (+1,4 %).
Lindt ist beliebteste Pralinenmarke
Die hohen Kakaopreise schlagen sich auch in Pralinenpreisen durch. Laut einer Erhebung der Marktforscherin YouGov stieg der Durchschnittspreis für Pralinenmischungen von 4,54 Euro pro Packung im Jahr 2019 auf aktuell 5,89 Euro pro Packung. Die Folge: Bis September 2025 wurden 8,5 Prozent weniger Packungen verkauft.
Unter den im Detailhandel erhältlichen Pralinen-Marken ist laut YouGov-Umfrage Lindt mit Abstand die beliebteste Marke zum Verschenken: 51 Prozent der Schenkenden kaufen Pralinen von Lindt zu Weihnachten. 22 Prozent kaufen Ferrero Rocher und jeweils 21 Prozent Merci, Mon Chéri und Pralinen von Milka.
Lindt ist am beliebtesten unter älteren Schenkenden, Milka trendet am ehesten bei den Millennials. Pralinen mit alkoholhaltiger Füllung, wie Mon Chéri oder Edle Tropfen in Nuss, werden am liebsten von den Baby Boomern verschenkt.

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