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Rindfleischproduktion 2025: Höhere Erlöse bei stagnierender Produktion

Der Wert der Rindviehproduktion dürfte laut Schätzungen des Bundesamts für Statistik in diesem Jahr 1,6 Milliarden Franken, also 4,7 Prozent mehr als 2024, erreichen.

Quelle: zVg proviande

Gleichzeitig ist der Preis für Grossvieh und Kälber 2025 gestiegen, da die Nachfrage das Angebot an Schlachtvieh übertraf. Die Schweizer Rindfleischproduktion zeigte im Zeitraum Januar bis Oktober 2025 eine leichte Zunahme von 0,6 Prozent auf insgesamt 116’430 Tonnen Schlachtgewicht. Ein detaillierter Blick auf die einzelnen Kategorien offenbart aber unterschiedliche Entwicklungen:
Bei den Ochsen sank die Produktion von Januar bis Oktober im Vergleich zur selben Periode im Vorjahr um 3,7 Prozent auf 11’099 Tonnen. Bei den Rindern stieg die Produktion mit gesamthaft 21’354 Tonnen von Januar bis Oktober mit plus 0,2 Prozent leicht über das Schlachtgewicht derselben Periode im Vorjahr. Und auch bei den Stieren ist bis im Oktober eine Zunahme um 3,2 Prozent auf 27’076 Tonnen gegenüber der gleichen Periode im Vorjahr zu verzeichnen. Bei den Kühen sank die Produktionsmenge von Januar bis Oktober im Vergleich zur selben Periode im Vorjahr leicht um 2,2 Prozent auf 38’364 Tonnen. Die Kalbfleischproduktion verzeichnete bis im Oktober einen deutlichen Rückgang um 8,9 Prozent auf 18’497 Tonnen gegenüber der gleichen Periode im Vorjahr.
Insgesamt sind vom 1. Januar bis am 7. Dezember dieses Jahres 385’857 Stück Grossvieh – also Kühe, Rinder, Ochsen und Stiere – und 161’522 Kälber geschlachtet worden, was einem Rückgang von minus 1 Prozent respektive minus 8,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Von Januar bis Oktober produzierte die Schweizer Landwirtschaft 63’616 Tonnen verkaufsfertiges Rind- und 12’578 verkaufsfertiges Kalbfleisch – beim Rindfleisch entspricht dies auf 16 Tonnen genau der Menge vom letzten Jahr und beim Kalbfleisch sind es minus 8 Prozent.
Mehr Rindfleischimporte bei steigenden Schlachtpreisen
Die importierte Menge Rindfleisch ist im Zeitraum von Januar bis Oktober 2025 um 31 Prozent auf 24’546 Tonnen gestiegen. Der Inlandanteil von Rindfleisch lag bis im Oktober bei 70,8 Prozent, was minus 5,1 Prozent gegenüber der gleichen Periode im Vorjahr bedeutet. Auch beim Kalbfleisch nahm der Inlandanteil gegenüber dem Vorjahr ab und betrug von Januar bis Oktober rund 97 Prozent.
Die Preise für Muni, Ochsen, Rinder und Kühe waren 2025 durchgehend höher als im Vorjahr – und zwar jeweils ungefähr 50 Rappen, teilweise sogar bis zu 1 Franken höher als in den jeweiligen Monaten des Vorjahres. Bei den Kälbern bewegte sich der Preis im ersten Quartal noch unter den Preisen des Vorjahres, entwickelten sich danach aber sehr positiv und ist seit April 2025 mindestens 1 Franken, öfter sogar rund 2 Franken als in den entsprechenden Monaten des Vorjahres.

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