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Der Babybel bekommt eine Papierverpackung

Bis 2027 will der französische Hersteller Bel sämtliche Babybel-Käse weltweit in recyclingfähigem Papier verpacken. Die heutige Cellophanhülle soll schrittweise verschwinden.

Der Wachsmantel bleibt, die Cellophanhülle wird durch eine Papierverpackung ersetzt.

Quelle: Bel

Bel hat schrittweise mit der Einführung einer Papierverpackung für Babybel begonnen. Bis 2027 sollen alle Babybel-Produkte weltweit in recycelbare Papierverpackungen statt in Cellophan gewickelt werden, wie der französische Konzern mitteilt. Das sei ein wichtiger Schritt hin zum Ziel, bis 2030 nur noch recycelbare oder heimkompostierbare Verpackungen anzubieten.
Seit Ende 2020 verwendet Babybel ein biobasiertes und heimkompostierbares Cellophan. Die Umstellung auf Papierverpackungen stelle eine erhebliche technische und industrielle Herausforderung dar, dafür seien mehrjährige Forschung und Entwicklung nötig gewesen, heisst es von Seiten Bels. Die ikonische rote Wachshülle von Babybel bleibt unverändert. Sie sei für den Schutz, die Unversehrtheit und den Geschmack des Produkts unerlässlich.
Die kommerzielle Einführung der Papierverpackung von Babybel hat im Vereinigten Königreich begonnen. Die Vereinigten Staaten, Kanada und Nordeuropa werden 2026 folgen, bevor ab 2027 eine weltweite Expansion in allen 50 Märkten erfolgt. Ab diesem Zeitpunkt soll das gesamte Mini-Babybel-Sortiment zertifiziertes Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft nutzen.
Für die Marke Kiri testet Bel derzeit Papierverpackungen, mit dem Ziel, den industriellen Einsatz auszuweiten.

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