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Neue Allianz will Recycling kleiner Aluminiumverpackungen vorantreiben

Eine neu gegründete europäische Allianz will das Recycling kleiner Aluminiumverpackungen wie Kaffeekapseln verbessern. Mit von der Partie sind auch der Schweizer Kapselhersteller Dätwyler und die Migros-Kaffeetochter Delica.

Die Allianz will unter anderem das Recycling von Alukaffeekapseln verbessern.

Quelle: Symbolbild Jisu Han/Unsplash

Der Europäische Aluminiumfolienverband (EAFA) baut gemeinsam mit Flexible Packaging Europe (FPE) eine europäische Allianz auf, um die Recyclingleistung kleiner Aluminiumverpackungen deutlich zu steigern. Ziel ist es, Formate wie Kaffeekapseln, Schokoladen- und Käsefolien, Deckel von Milchprodukten oder kleine Aluminiumschalen künftig europaweit hochwertig sowie im industriellen Massstab zu sammeln, zu sortieren und zu recyceln, wie der EAFA mitteilt.
Auslöser ist der wachsende Druck durch die kommende Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) in der EU. Zwar erreicht Aluminium insgesamt hohe Recyclingquoten, kleine Verpackungen werden jedoch vielerorts noch nicht ausreichend erfasst. Zwar können moderne Sortieranlagen diese Materialien bereits effizient aussortieren, in vielen Regionen fehlt jedoch die entsprechende Infrastruktur. In der Folge gelangen erhebliche Mengen in die Müllverbrennung und werden nur über Verbrennungsrückstände teilweise zurückgewonnen – ein Ansatz, der den PPWR-Vorgaben an ein «recycled at scale» nicht genügt, wie es in der Mitteilung heisst.
16 Unternehmen machen bereits mit
Die Allianz will entlang der Wertschöpfungskette Engpässe im Abfallmanagement identifizieren, Studien durchführen und bestehende nationale Initiativen einbinden. Insgesamt 16 Unternehmen haben ihre Teilnahme zugesagt, darunter Hersteller von Aluminiumfolie, flexiblen Verpackungen, Kaffeekapseln und halbstarren Behältern sowie weitere Zulieferer, Markeninhaber und Abfüller. Aus der Schweiz sind unter anderem Nespresso, Delica und Lindt dabei sowie der Kaffeekapselhersteller Dätwyler. Die Allianz ist offiziell am 1. Januar gestartet.

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