Kartoffelschalen sind der Rohstoff für die Biopolymere von PeelPack.
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Mit einer nachhaltigen Alternative zu herkömmlichen Kunststoff- und Kartonschalen will das Start-up den ökologischen Fussabdruck der Frischwarenlogistik und der Abfallwirtschaft deutlich reduzieren, wie es in einer Mitteilung heisst.
Dazu entwickelt PeelPack den Angaben zufolge biologisch abbaubare und kompostierbare Schalen aus Biopolymeren. Diese werde aus upgecycelten Kartoffelschalen gewonnen. Das neue Material vereine die Stabilität und Belastbarkeit von Kunststoff, sei aber vollständig kompostierbar, heisst es dazu.
Innerhalb weniger Monate konnte das Start-up über 20 Pilotpartner in der Schweiz, Italien, Spanien, den Niederlanden und Frankreich gewinnen und arbeitet eng mit Produzenten, Abpackern und Detailhändlern zusammen. Laut Website von PeelPack gehören die Migros, die Tobi Seeobst AG und Bötsch Gemüsebau zu den Pilotpartnern. Interessierte industrielle Partner würden zudem derzeit Extrusions- und Thermoformverfahren evaluieren, heisst es in der Mitteilung weiter.