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Studie: Mehr als ein Drittel will weniger Fleisch essen

In der Schweiz wollen 37 Prozent der Konsumentinnen und Konsumenten ihren Fleischkonsum reduzieren. Im DACH-Raum sind es 33 Prozent. Die Fleischersatzmarken geniessen aber nur eine tiefe Loyalität zur Kundschaft.

Quelle: zVg

In der DACH-Region geben durchschnittlich 33 Prozent der Bevölkerung an, ihren Fleischkonsum reduzieren zu wollen. Am höchsten ist der Anteil in der Schweiz mit 37 Prozent, gefolgt von Österreich (32 Prozent) und Deutschland (31 Prozent). Rund 70 Prozent der Menschen konsumieren zumindest gelegentlich vegetarische oder vegane Fleisch- und Wurstersatzprodukte. Das zeigt ein aktueller Branchenreport des Marktforschungsunternehmens YouGov zum Fleischersatzmarkt in Deutschland, der Schweiz und Österreich.
Österreicher am anspruchsvollsten
Zu den wichtigsten Kaufmotiven würden Umweltaspekte, Tierwohl und gesundheitliche Überlegungen zählen. Zu den Kaufbarrieren gehören jedoch der Geschmack, der Preis und die Verarbeitung der Produkte. Die Nähe zu echtem Fleisch spielt laut der Studie je nach Markt eine unterschiedliche Rolle. In Österreich ist für 44 Prozent der Befragten eine möglichst fleischähnliche Geschmacksanmutung wichtig. In Deutschland liegt der Anteil bei 32 Prozent, in der Schweiz bei 26 Prozent. Ähnliche Unterschiede zeigen sich bei Kriterien wie Aussehen, Verarbeitung und Produktbezeichnung. Österreich weist insgesamt die höchsten Erwartungen auf, die Schweiz die niedrigsten, Deutschland liegt meist dazwischen.
Tiefe Loyalität zu Fleischersatzmarken
Bei mehr als 20 relevanten Fleischersatzmarken werde sichtbar, dass viele Anbieter Konsumenten zwischen Bekanntheit, Kauf und Wiederkauf verlieren. Nur wenige Marken schaffen es, eine stabile Bindung aufzubauen. Der Report soll Hinweise darauf liefern, dass der Markt trotz hoher Nutzung noch Entwicklungspotenzial habe, so die Autoren. Für Hersteller und Handel würden sich Ansatzpunkte bei Produktqualität, Preispositionierung und klarer Markenführung ergeben, um die wachsende, aber wenig loyale Nachfrage besser zu binden.

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