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Denner ist mit Grossprojekten auf Kurs

Rollout des neuen Ladenkonzepts, der Bau zweier zusätzlicher Logistik-Standorte und Umstellung auf SAP bei laufendem Betrieb: Der Discounter Denner hat letztes Jahr verschiedene Grossprojekte vorangetrieben.

Bis Ende Jahr will Denner über 90 Filialen modernisieren.

Quelle: zVg

Denner hat letztes Jahr in Filialnetz, Logistik und Infrastruktur investiert, wie der Discounter mitteilt. So schreite etwa die «Revitalisierung» des Filialnetzes weiter voran. 250 Standorte - über 40 Prozent aller Denner-Filialen - kämen im neuen Ladenkonzept daher, mit einem grösseren Angebot an stark nachgefragten Frischprodukten wie Früchte, Gemüse oder Backwaren. Zudem gebe es neu gekennzeichnete Aktionsbereiche. Bis Ende 2026 sollen über 90 weitere Standorte umgebaut werden. Das neue Ladenkonzept zahle sich aus, schreibt Denner. Die Umsatzzahlen stiegen (+5%) und auch die Kundenfrequenz nehme zu (+7%). Konkrete Zahlen nannte Denner nicht.
Um die Filialen zu beliefern, baut Denner zwei zusätzliche Verteilzentren. Anfang Februar nimmt der Discounter das neue Verteilzentrum in Mägenwil in Betrieb. Es ist diei nsgesamt dritte Verteilzentrale für gekühlte Waren. Dadurch werde der Transport und die Warenverfügbarkeit der Frischprodukte optimiert, schreibt Denner. 70 neue Arbeitsplätze werden geschaffen. Die insgesamt vierte Verteilzentrale für ungekühlte Waren nimmt 2027 in Aclens den Betrieb auf und erhöht die Logistik-Kapazitäten in der Westschweiz, in der Denner zuletzt stark expandiert hat.
Erfolgreich auf SAP umgestellt
Nach rund vier Jahren der schrittweisen Ablösung wurden 2025 die letzten Warengruppen an SAP angebunden, bei laufendem Betrieb, wie Denner schreibt. 2026 biegt das Grossprojekt auf die Zielgerade ein und setzt mit der Erneuerung der Kassensoftware zum Schlussspurt an.

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