Genfer Chocolatier expandiert nach Zürich
Der traditionsreiche Schokoladenhersteller Favarger aus Versoix GE plant eine Filiale an der Zürcher Bahnhofstrasse.
Die Pralinen von Chocolat Favarger gibt es künftig auch in Zürich zu kaufen.
Quelle: zVg
Seit einigen Jahren betreibt Chocolat Favarger eigene Boutiquen in Genf und Lausanne. Mit der geplanten Filiale in Zürich wagt das Unternehmen zum ersten Mal den Sprung über den Röstigraben, wie die Zeitungen von «CH Media» berichten. Geplant ist laut Konzept, das «CH Media» vorliegt eine «hochwertige Boutique mit stilvollem Ambiente und kleinem Erlebnischarakter». Ein zentraler Bestandteil der Filiale sei ein «Atelier du Chocolat», wo Kinder und Erwachsene unter Anleitung ihre eigenen Schokoladenkreationen herstellen können, sagte ein Firmensprecher.
Zudem soll die Filiale auch am Sonntag geöffnet sein. Damit tritt Favarger in direkte Konkurrenz zur gegenüberliegenden Filiale von Läderach, die am Sonntag geschlossen bleibt. Läderach reagiert gelassen. Gegenüber «Blick» sagte ein Sprecher, man betreibe an der Bahnhofstrasse ebenfalls ein Choco-Atelier. Zudem gebe es in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs zwei Läderach-Filialen, die auch am Sonntag geöffnet seien.
Ein Eröffnungstermin für die Favarger-Boutique steht noch nicht fest.
Das Unternehmen Favarger wurde 1826 gegründet, feiert heuer also ihr 200-jähriges Jubiläum. Auf Anfang 2022 übernahm der Flawiler Schokoladenhersteller Maestrani die Marke Avelines von Favarger. Die Avelines-Produkte werden seither in Flawil produziert. Favarger konzentriert sich seither auf die Herstellung von Frischpralinés, Nougalines und Spezialitäten (foodaktuell berichtete).