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US-Regierung veröffentlicht neue Ernährungsrichtlinie

Mehr tierische Proteine, weniger hochverarbeitete Lebensmittel: Die neuen Ernährungsrichtlinien von US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. stossen auf ein geteiltes Echo.

So sieht die grafische Darstellung der neuen Ernährungsrichtlinien aus.

Quelle: realfood.gov

«Meine Botschaft ist klar: Esst echte Lebensmittel»: Das sagte der US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. am Mittwoch an einer Medienkonferenz, an der er die neuen nationalen Ernährungsrichtlinien vorstellte, wie die «BBC» berichten. Die Richtlinien fordern die Amerikaner dazu auf, mehr Eiweiss zu essen und stark verarbeitete Lebensmittel und zugesetzten Zucker zu reduzieren.
Konkret lautet die Empfehlung, 1,2 bis 1,6 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen. Frühere Empfehlungen gingen davon aus, dass 0,8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht für die meisten Menschen ausreichend seien. Neu wird explizit zum Konsum von rotem Fleisch aufgefordert. Zudem rät die Regierung zu drei Portionen vollfetten Milchprodukten, ballaststoffreichen Vollkornprodukten sowie Obst und Gemüse. Gekocht werden soll mit Olivenöl, Butter und Rindertalg.
Die bisherigen konkreten Alkoholgrenzwerte wurden aufgehoben; stattdessen heisst es nun allgemein, weniger Alkohol sei besser für die Gesundheit.
Die Leitlinien bilden die Grundlage für staatliche Ernährungsprogramme, darunter auch Schulmahlzeitenprogramme.
Zwiespältige Reaktionen
Die ersten Reaktionen auf die neuen Empfehlungen fallen gemischt aus: Während Fachleute die Empfehlung für weniger Zuckerkonsum und mehr Obst und Gemüse begrüssen, wird insbesondere die Betonung tierischer Proteinquellen wie rotem Fleisch und vollfetter Milchprodukte kritisiert. Frühere Richtlinien empfahlen fettarme oder fettfreie Milchprodukte, um den Amerikanern zu helfen, ihren Konsum von gesättigten Fetten zu begrenzen. Die American Heart Association etwa warnt davor, dass die Empfehlung, rotes Fleisch zu essen, zu einem erhöhten Konsum an gesättigten Fettsäuren führen könnten.
Auch die Empfehlung, mehr Protein zu essen, stösst bei Fachleuten auf Kritik. Laut dem Physicians Committee for Responsible Medicine, einer US-Vereinigung von 17'000 Ärztinnen und Ärzten, wird in den USA bereits ausreichend Protein konsumiert.
Sie finden die Ernährungsrichtlinien hier: https://realfood.gov/

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