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Heineken: Van den Brink geht

Der niederländische Braukonzern Heineken sucht einen neuen Chef. Der langjährige Heineken-Manager und spätere CEO, Dolf van den Brink, hat den Konzern seit fünf Jahren geleitet.

Dolf van den Brink.

Quelle: zVg

CEO Dolf van den Brink wird sein Amt zum 31. Mai 2026 niederlegen. Der Aufsichtsrat hat die Nachfolgesuche bereits eingeleitet. Ein Nachfolger steht noch nicht fest. Nach seinem Ausscheiden bleibt van den Brink dem Unternehmen vom 1. Juni 2026 an für acht Monate in beratender Funktion verbunden.
Nach Angaben des Konzerns sei der Zeitpunkt für einen Führungswechsel aus Sicht des CEOs richtig gewählt. Dolf van den Brink erklärt seinen Rücktritt in der Unternehmensmitteilung als CEO von Heineken mit dem bevorstehenden Eintritt des Konzerns in die nächste Phase der Strategie «EverGreen». Nach sechs Jahren an der Spitze und mehr als 28 Jahren im Unternehmen sei nun der richtige Zeitpunkt für einen Führungswechsel. Ziel ist ein organisches Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich, unter anderem durch alkoholfreie Produkte und die Fokussierung auf 17 Wachstumsmärkte.
Die vergangenen Jahre seien von tiefgreifenden Veränderungen geprägt gewesen. Heineken habe einen wesentlichen Teil der Transformation abgeschlossen und befinde sich in einer Phase, in der ein Wechsel an der Unternehmensspitze die weitere Umsetzung der langfristigen Ziele unterstützen könne.
Bis zum Ende seiner Amtszeit will van den Brink sich auf die konsequente Umsetzung der Strategie konzentrieren und einen geordneten Übergang vorbereiten. Van den Brink übernahm den CEO-Posten am 1. Juni 2020 von Jean-François van Boxmeer. Er ist seit 1998 bei Heineken tätig und hatte zuvor unter anderem Führungsfunktionen in den USA, Mexiko und im asiatisch-pazifischen Raum inne. Zuletzt war er President Asia Pacific.
Wie andere Braukonzerne verzeichnet auch Heineken Absatzrückgänge. Im dritten Quartal sank der Absatz konzernweit um 4,3 Prozent, der organische Nettoumsatz ging um 0,3 Prozent auf 8,7 Milliarden Euro zurück. Besonders betroffen waren Europa und Amerika. Heineken hat sein Absatzziel für 2025 zurückgenommen und rechnet nur noch mit einem leichten Rückgang.
Das Wachstum des Betriebsgewinnes erwartet der Konzern am unteren Ende der bisherigen Prognosespanne von 4 bis 7 Prozent. Die vollständigen Geschäftszahlen für 2025 will Heineken am 11. Februar 2026 veröffentlichen.

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