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Tausende Schweine unrechtmässig als IP-Suisse verkauft

Ein Landwirt aus dem Linthgebiet hat über Jahre hinweg Schweine unrechtmässig als IP-Suisse-Labeltiere vermarktet und damit Schlachtbetriebe sowie Konsumenten getäuscht.

Quelle: zVg

Wie die «Südostschweiz» berichtet, nutzten Vater und Sohn neben einem offiziell angemeldeten und kontrollierten Maststall weitere, umgebaute Altställe, die dem Label nicht gemeldet und nie überprüft wurden. In diesen Ställen fand ein wesentlicher Teil der Aufzucht statt. Als Motiv nannte der Landwirt laut Zeitung den Aufwand der Label-Bürokratie.
Mindestens 18’679 Schweine betroffen
Zwischen 2016 und 2019 wurden in den nicht gemeldeten Ställen mindestens 10’539 Schweine vorgemästet und erst später in den zertifizierten Stall verlegt. Dadurch konnten sie dennoch als IP-Suisse-Tiere geschlachtet werden. Zusätzlich soll der gemeldete Stall massiv überbelegt gewesen sein: Bewilligt waren 1450 Mastplätze, tatsächlich wurden bis zu 2000 Tiere gehalten. Insgesamt kamen so mindestens 18’679 Schweine unrechtmässig als Labeltiere in den Verkauf. Der Mehrerlös lag bei rund 7 bis 8 Franken pro Tier, insgesamt etwa 130’000 bis 150’000 Franken. Zudem überschritt der Betrieb die zulässigen Tierbestände deutlich. Zeitweise wurden bis zu 4760 Schweine gehalten, mehr als das Dreifache der erlaubten Höchstzahl. Die tieferen Belegungszahlen wurden gegenüber den Behörden falsch deklariert.
Bedingte Haftstrafen und hohe Zahlungen
Das Kreisgericht See-Gaster verurteilte den Vater zu zwei Jahren, den Sohn zu acht Monaten bedingter Freiheitsstrafe. Beide müssen 130’000 Franken Ersatzforderung leisten. Zusätzlich wurde der Vater zu Zahlungen von 480’000 Franken an den Bund sowie zu einer Busse von 8000 Franken verurteilt, der Sohn zu einer Busse von 4000 Franken.

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