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Agroscope setzt stärker auf Praxisnutzen und Wirkung

Agroscope richtet sein neues Arbeitsprogramm 2026–2029 konsequent auf die Bedürfnisse der landwirtschaftlichen Praxis aus. In 42 Forschungsprogrammen stehen Klimaanpassung, Pflanzenschutz und Wirtschaftlichkeit im Fokus.

Das sind die sechs Schwerpunktthemen, zu denen Agroscope in den nächsten Jahren forscht.

Quelle: Agroscope

Agroscope hat sein Arbeitsprogramm für die Jahre 2026 bis 2029 vorgestellt. Das Kompetenzzentrum des Bundes für landwirtschaftliche Forschung setzt dabei verstärkt auf Wirkung und Praxisnutzen für die Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft. Ziel sei es, die inländische Nahrungsmittelproduktion zu sichern, die Umweltbelastung zu reduzieren und gleichzeitig die wirtschaftliche Situation der Bauernfamilien zu verbessern, schreibt Agroscope in einer Mitteilung.
Insgesamt bearbeitet Agroscope sechs miteinander verknüpfte Schwerpunktthemen: eine wettbewerbsfähige Lebensmittelproduktion, Landwirtschaft im Klimawandel, den Schutz natürlicher Ressourcen, agroökologische Produktionssysteme, eine wirtschaftliche und tiergerechte Nutztierhaltung sowie eine nachhaltige und gesunde Ernährung. Diese Themen werden in 42 Forschungsprogrammen und rund 360 Projekten entlang des gesamten Systems «vom Feld und Stall auf den Teller» bearbeitet.
Gegenüber dem vorherigen Arbeitsprogramm werden insbesondere die Forschung zur Anpassung an den Klimawandel, zur Wassereffizienz, zum Schutz der Kulturen im Acker- und Gemüsebau, zur nachhaltigen Tierproduktion sowie zur Reduktion von Nährstoffverlusten ausgebaut. Zudem stärkt Agroscope die Forschung zu Wirtschaftlichkeit und Wertschöpfung. Zudem hat das Parlament mehr finanzielle Mittel für den Pflanzenschutz und die Pflanzenzüchtung gesprochen, das ermöglicht zusätzliche Forschungsprogramme zu diesen Themen.
Das neue Programm sei konsequenter als bisher auf den Nutzen für die Praxis ausgerichtet, schreibt Agroscope. Jedes Forschungsprogramm definiere klare Ziele und erwartete Wirkungen, der Wissenstransfer werde durch die enge Einbindung von Praxis, Beratung, Kantonen und Verwaltung sichergestellt. Entstanden ist das Arbeitsprogramm in einem breit abgestützten Prozess mit rund 70 Organisationen, die über 650 Anliegen eingebracht haben.

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