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Emmi wächst stärker als erwartet

Die Luzerner Milchverarbeiterin Emmi übertrifft 2025 ihre Wachstumsziele deutlich. Emmi profitierte von Zukäufen im Jahr davor unter anderem im Dessert-Bereich sowie von guten Verkäufen in der Region Amerika.

Emmi ist 2025 überraschend stark gewachsen.

Quelle: zVg

Emmi steigerte im vergangenen Geschäftsjahr den Umsatz in Franken um satte 9,1 Prozent auf 4,7 Milliarden Franken. Akquisitionseffekte steuerten 7,9 Prozent zum Wachstum bei. Aus eigener Kraft respektive organisch legte der Hersteller von Caffè Latte, Käse und Jogurts um 4,3 Prozent zu. Dagegen schmälerten negative Währungseffekte das Ergebnis um 3,1 Prozent, wie Emmi am Donnerstag mitteilte.
Überdurchschnittlich gut liefen die Verkäufe in den Wachstumsmärkten Brasilien, Chile und Mexiko, teilte Emmi mit. Aber auch im Heimmarkt Schweiz konnte Emmi überraschend stark zulegen. Europa dagegen schwächelte.
Einen starken Wachstumsbeitrag haben Premium-Desserts geleistet, wie es heisst. 2024 hatte Emmi unter anderem die französische Patisserie-Gruppe Mademoiselle Desserts übernommen. Erfreuliche Wachstumsraten hätten insgesamt auch die Nischen Ready-to-drink-Kaffee mit Emmi Caffè Latte und Spezialitätenkäse erzielt.
Erwartungen übertroffen
Das Unternehmen übertraf mit dem organischen Wachstum sowohl das eigene Ziel wie auch die Vorhersagen von Analysten deutlich. Selber rechnete Emmi mit 2 bis 3 Prozent organischem Wachstum. Analysten im AWP-Konsens hatten mit 2,8 Prozent gerechnet. Emmi betonte, dass vor allem die positive Volumenentwicklung die eigenen Wachstumsziele übertroffen hat.
Nach Regionen zogen die Verkäufe vor allem in Americas (org. +6,4 Prozent) kräftig an. Einen wichtigen Umsatzbeitrag lieferten die USA mit lokal hergestellten Marken wie Athenos, der Nummer 1 im Fetabereich, und der national führenden Marke Meyenberg für Ziegenmilchprodukte, während aus der Schweiz importierte Käsespezialitäten von zoll- und wechselkursbedingten Preiserhöhungen beeinträchtigt waren. Die Division Global Trade (5,6 Prozent), die mit Direktexporten aus der Schweiz Kunden in Länder beliefert, in denen Emmi keine eigenen Gesellschaften hat, wuchs ebenfalls überdurchschnittlich. Das Geschäft im Heimmarkt Schweiz (+3,4 Prozent) hingegen verzeichnete wie erwartet ein kleineres Plus. Im Vergleich schwach entwickelte sich Europa (+1,4 Prozent).
Emmi setzt auf Gesundheit
Ab dem Geschäftsjahr 2026 will die Emmi-Gruppe ihre Gesundheitsstrategie mit der Einführung der Plattform «nutrition+» stärken. Der Konzern baut, gestützt auf seine Expertise mit Proteinlösungen, Trinkmahlzeiten oder laktosefreie Optionen bei funktionalen Milchprodukten ein weiteres Wachstumsfeld aus.
Die Gewinnzahlen für 2025 werden am 26. Februar bekannt gegeben. Das Unternehmen sieht sich dabei auf Kurs. Emmi glich negative Währungseffekte und US-Zölle laut eigenen Angaben dank dezentralem Geschäftsmodell, Effizienzprogrammen und Kostendisziplin weitgehend aus. Der Konzern bestätigte die Prognosen für EBIT und Reingewinnmarge am unteren Ende der Bandbreiten sowie die Mittelfristziele unverändert.

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