Ferrero steigert Umsatz, Gewinn stagniert
Der Süsswarenhersteller Ferrero hat im Geschäftsjahr 2024/25 den Umsatz gesteigert, beim Nettogewinn jedoch stagniert. Höhere Kosten und Investitionen belasteten die Ertragsentwicklung.
Der Ferrero-Konzern hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024/25 den Umsatz um 4,6 % auf 19,3 Milliarden Euro gesteigert. Das Wachstum fiel damit schwächer aus als in den Vorjahren, wie LZ-net berichtet. Als wichtigste Treiber nennt der Konzern die Märkte Frankreich, Deutschland und Grossbritannien. In Europa wuchsen die Erlöse um 7,5 Prozent auf 11,5 Mrd. Euro. In Nordamerika sank der Umsatz leicht auf 4,62 Mrd. Euro, während auf die übrigen Regionen erneut rund 3 Mrd. Euro entfielen.
Der Nettogewinn belief sich auf 1,2 Mrd. Euro und lag auf dem Niveau des Vorjahres. Das Geschäftsjahr endete am 31. August.
Die Nettomarge sank leicht auf 6,2 Prozent. Zwar legte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern um 3,5 Prozent auf 2 Mrd. Euro zu, die EBIT-Marge ging jedoch auf 10,1 Prozent zurück. Gleichzeitig weitete Ferrero seine Investitionen deutlich aus: Sie stiegen von 958 Mio. Euro auf knapp 1,1 Mrd. Euro. Auch die Kosten nahmen zu, unter anderem durch um 700 Mio. Euro höhere Ausgaben für Rohstoffe und Personal.