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Cargill schliesst Rindfleischverarbeitung in Milwaukee

Es gibt zu wenige Rinder in den USA. Durch die dadurch entstandenen hohen Rohstoffpreise, muss der US-Agrarkonzern Cargill sein Rindfleischverarbeitungswerk in Milwaukee im Bundesstaat Wisconsin schliessen.

Quelle: zVg mcdonalds

Die Cargill-Produktion in Milwaukee soll auf andere nordamerikanische Standorte verlagert werden. Das Werk in Milwaukee verarbeitet frisches Rindfleisch, Hackfleisch und weiterveredelte Produkte, betreibt jedoch keine Schlachtung. Von der Entscheidung sind 221 Mitarbeitende betroffen. Cargill unterhält in Wisconsin sieben weitere Standorte. Ein Teil der Mitarbeitenden soll in ein nahegelegenes Werk in Butler wechseln können. Cargill begründet den Schritt mit einer strategischen Neuausrichtung. Das Portfolio solle besser an die aktuelle Kundennachfrage angepasst und Investitionen gezielter eingesetzt werden, wie Cargill laut foodbev.com schreibt. Die Schliessung reiht sich in eine Serie von Kapazitätsanpassungen in der US-Rindfleischbranche ein. Bereits zuvor hatten JBS und Tyson Foods angekündigt, Rindfleischwerke in den USA zu schliessen.
Hohe Rohstoffkosten belasten Branche
Hintergrund seien die anhaltend hohen Rinderpreise und die knappen Margen in der Verarbeitung, heisst es weiter. Eine geschrumpfte Rinderherde in den USA verteuere den Rohstoffeinkauf, während die Verbraucherpreise auf hohem Niveau verharren würden. Seit 2023 ist in den USA ein massiver Rückgang der Bestände zu beobachten. Mit 87 Millionen Tieren wurde letztes Jahr der tiefste Stand seit über 70 Jahren verzeichnet. Trockenheit, hohe Futterkosten und geringe Rentabilität treiben den Abbau voran, was trotz hoher Effizienz zu sinkender Produktion führt.
Die angespannte Versorgungslage hat die gesamte Wertschöpfungskette unter Druck gesetzt. Zusätzlich hat US-Präsident Donald Trump kürzlich per Proklamation die zollgünstigen Importmengen für argentinisches Rindfleisch erhöht. Ziel ist es, das Angebot auszuweiten und Preisdruck zu mindern. Nach Angaben von Cargill soll die Versorgung der Kunden durch die Verlagerung der Hackfleischproduktion auf andere Standorte sichergestellt bleiben.

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