Coop steigert Umsatz und Gewinn
Coop hat 2025 den Umsatz um 2,3 Prozent auf 35,5 Milliarden Franken gesteigert. Gewinn, Marktanteile und Nachhaltigkeitsumsatz legten ebenfalls zu.
Coop-CEO Philipp Wyss
Coop blickt auf ein starkes Geschäftsjahr 2025 zurück. Der Umsatz stieg währungsbereinigt um 782 Millionen Franken auf 35,5 Milliarden Franken. Der Gewinn erhöhte sich um 21 Millionen auf 606 Millionen Franken, wie die Coop-Spitze am Dienstag, 17. Februar an der Jahresbilanzmedienkonferenz in Dietikon erklärte. Ferner wolle man noch in diesem Jahr die 1000. Filiale eröffnen.
Im Detailhandel erreichte Coop einen Gesamtumsatz von 21,2 Milliarden Franken. Die Supermärkte inklusive Coop.ch steigerten den Umsatz um 2,6 Prozent auf 12,4 Milliarden Franken. 2025 senkte Coop rund 1900 Produkte im Preis und investierte seit 2019 rund 700 Millionen Franken in tiefere Preise. Die Eigenmarke Prix Garantie wuchs um 7,5 Prozent. «Wir haben die Preisschlacht nicht losgetreten», sagte Coop-CEO Philipp Wyss. «Aber wir machen natürlich mit.» Coop wolle das Prix-Garantie-Sortiment noch ausbauen. Mittelfristig soll es von heute 1500 Produkten auf 1800 bis 2000 Produkte ansteigen. Coop will bei den Produktionsbetrieben rund 270 Millionen Franken investieren, wie Wyss erklärte. Das Projekt Opera am Standort Oensingen werde anfangs 2027 abgeschlossen sein, bei Swissmill wird eine zweite Hafermühle eingebaut. Auch bei Pearlwater und beim Schokoladenhersteller Halba investiert Coop.
Im Bereich Grosshandel und Produktion stieg der Umsatz währungsbereinigt um 3,2 Prozent auf 17,2 Milliarden Franken. Transgourmet erzielte 11,9 Milliarden Franken Umsatz, währungsbereinigt 2,9% mehr als im Vorjahr. Der Umsatz der Produktionsbetriebe wie Bell oder Halba wuchs um CHF 232 Millionen oder währungsbereinigt um 4,1 % und belief sich auf CHF 5,9 Milliarden.
Das Online-Geschäft wuchs währungsbereinigt um 627 Millionen auf 6,1 Milliarden Franken, Coop.ch wuchs um 10,2 Prozent. Der Online-Supermarkt coop.ch sei damit führend im Online-Lebensmittelhandel.
Im Nachhaltigkeitsbereich stieg der Nettoerlös um 5,3 Prozent auf 6,9 Milliarden Franken. Bio erreichte 2,4 Milliarden Franken, Fairtrade überschritt mit 1,1 Milliarden erstmals die Milliardenmarke.