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Cremo: Kleinere Geschäftsleitung und Stellenabbau

Xavier Morange ist definitiv CEO von Cremo, die Geschäftsleitung wird verkleinert und ein Stellenabbau ist notwendig. Das erklärte Verwaltungsratspräsident George Godel in «La Liberté».

Beim Freiburger Milchverarbeiter Cremo ist seit Anfang Februar der bisherige Interims-Chef Xavier Monange neuer CEO, die Geschäftsleitung wurde von neun auf sieben Köpfe verkleinert. Das erklärte Verwaltungsratspräsident George Godel Ende Januar in einem Interview in der Zeitung «La Liberté». Ferner brauche es einen Stellenabbau, dieser soll aber nicht über eine Massenentlassung erfolgen.
Monange wurde vom Verwaltungsrat als neuer CEO bestätigt, wie Godel erklärte. Die Wahl habe sich aufgedrängt, weil Monange seit fast zwei Jahren im Unternehmen arbeite, er habe «ein gutes Verständnis für die Aktivitäten und operativen Herausforderungen von Cremo». Monange habe in den letzten Monaten eine «klare und pragmatische Vision und einen Massnahmenplan» vorgelegt. In der Geschäftsführung soll neu eine Person für Betrieb und Lieferkette zuständig sein, und eine für Verkaufsleitung, Marketing und Innovation. Bisher hätten die Abteilungen zu stark in Silos gearbeitet, sagte Godel.
Ferner hat Cremo einen Einstellungsstopp entschieden. Natürliche Abgänge werden nur in Ausnahmefällen ersetzt. Das sei effizienter als eine Massenentlassung, welche Verhandlungen und einen Sozialplan erfordern würde, sagte Godel.
Godel erklärte gegenüber der Liberté, Cremo konzentriere sich wieder stärker auf die Basisprodukte Butter, Milchpulver und Käse. Gewisse Forschungs- und Entwicklungsprojekt würden derzeit als nicht prioritär zurückgestellt. Prioritär seien hingegen die Investitionen in die Butterei, diese Anlagen seien bestellt. Weil die Anlagen aber massgeschneidert produziert würden, dauere das etwas länger.
Auf die Frage, ob Cremo weitere Standorte schliessen wird, blieb Godel vage: Die Priorität liege auf der Stabilisierung des Unternehmens. Für die Zukunft sei nichts ausgeschlossen.

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