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Freiburger Grossräte fordern Risikoanalyse bei Cremo

Zehn Freiburger Grossräte verlangen vom Staatsrat eine Kommission, die die Risiken rund um die finanzielle Lage von Cremo prüft. Sie warnen vor systemischen Folgen für Milchwirtschaft, Beschäftigte und Regionen.

Die angespannte finanzielle Situation der Cremo beschäftigt die Freiburger Politik. Zehn Grossräte aus SVP, SP, Grünen und PLR haben ein Mandat eingereicht, das den Freiburger Staatsrat dazu auffordert, rasch eine Kommission einzusetzen, wie «La Liberté» berichtet. Diese soll die Risiken im Zusammenhang mit den Schwierigkeiten des Milchverarbeiters analysieren und gegebenenfalls Massnahmen vorschlagen.
Die Abgeordneten verweisen auf frühere spektakuläre Konkurse im Sektor, die erhebliche Folgen für Arbeitsplätze, Milchproduzenten und ganze Regionen hatten. Sie halten fest, dass der Verwaltungsrat bislang keine tragfähigen Lösungen gefunden habe. Als Indiz nennen sie den sofortigen Abgang des bisherigen Direktors. Auch grundlegende Aktivitäten könnten in Frage gestellt werden. Für die Unterzeichnenden handelt es sich um eine systemische Herausforderung für den Kanton Freiburg. Der Vorstoss wird von 17 weiteren Grossräten mitgetragen.
Ende November 2025 war CEO Ralph Perroud wegen ungenügender Resultate per sofort abgesetzt worden. Sein interimistischer Nachfolger Xavier Monange wurde Ende Januar 2026 bestätigt.

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