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Arla hat ein Rekordjahr hinter sich

Die Molkerei-Genossenschaft Arla erzielte 2025 einen Rekordumsatz von 15,1 Mrd. Euro. Treiber sind hohe Milchmengen, starke Marken und ein boomendes Zutatengeschäft. Für 2026 erwartet Arla sinkende Preise und moderates Wachstum.

Auch starke Marken bescherten Arla 2025 mehr Umsatz.

Quelle: zVg

Die Arla-Gruppe blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück: Mit 15,1 Milliarden Euro, einem Plus von gut 10 Prozent, machte der dänische Molkereiriese den höchsten Umsatz in seiner Geschichte. Umsatztreiber waren eine Rekordmilchmenge von 14,3 Mrd. Kilogramm Milch, hohe Rohwarenpreise in der ersten Jahreshälfte und ein starkes Wachstum im Zutatengeschäft über Arla Foods Ingredients (AFI), wie Arla mitteilt.
Die Tochtergesellschaft AFI erzielte einen Umsatzanstieg von 43,1 % auf 1,45 Mrd. Euro. Angetrieben wurde das Geschäft durch die starke weltweite Nachfrage nach hochwertigen Proteinen und die erfolgreiche Integration des dazugewonnenen Geschäftsbereichs Whey Nutrition von Volac. Auch das Markengeschäft trug zum Wachstum bei. Der Gesamtumsatz mit Markenprodukten stieg um 6,9 % auf 7,03 Mrd. Euro.
Der Nettogewinn von Arla betrug im letzten Jahr 415 Mio. Euro (2024: 401 Mio. Euro).
Vorsichtige Prognose für 2026
Für das laufende Jahr zeigt sich Arla vorsichtig. Grund dafür ist, dass in der zweiten Jahreshälfte 2025 das Milchangebot in ganz Europa deutlich angestigen ist. «Dieses Überangebot drückte die weltweiten Handelspreise nach unten und setzte den allgemeinen Wert für Milch in der gesamten Branche unter Druck», so Arla. Der Markt bleibe volatil, die globalen Preise für Milchprodukt stünden zu Jahresbeginn weiter unter Druck. Im weiteren Jahresverlauf rechnet Arla jedoch mit einer teilweisen Normalisierung.
Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet Arla aufgrund der niedrigeren Marktpreise mit einem Gruppenumsatz zwischen 13,3 und 14,1 Mrd. Euro. Das Preisniveau werde aber die Kaufkraft der Verbraucherinnen und Verbraucher stärken. Arla erwartet deshalb im Markengeschäft ein mengenbasiertes Umsatzwachstum zwischen 1,0 und 3,0 Prozent.

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