Mehr Geld für Weinbauern
Der Bundesrat will den Strukturverbesserungskredit für den Weinbau um zehn Millionen Franken erhöhen. Auch Saatgutproduzenten von Kartoffeln sollen gestärkt werden.
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Der Bundesrat hat an seiner Sitzung zwei Landwirtschaftsverordnungen angepasst. Hintergrund sind Parlamentsbeschlüsse zum Budget 2026. Der Strukturverbesserungskredit für den Weinbau soll um zehn Millionen Franken erhöht werden, wie es in einer Mitteilung vom Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) heisst. Ziel sei es, den Weinbau angesichts der angespannten Marktsituation strukturell zu entlasten. Im Rahmen der zusätzlichen Mittel führt der Bundesrat eine befristete Massnahme zur freiwilligen Rodung von Reben ein. Während zehn Jahren dürfen auf diesen Flächen keine neuen Reben gepflanzt werden. Bereits heute können Bund und Kantone im Rahmen der Strukturverbesserung unter anderem die Pflanzung robuster Rebsorten sowie Investitionen in Gebäude und Infrastrukturen wie Bewässerungsanlagen oder Trockensteinmauern unterstützen. Die Regelung ist auf zwei Jahre befristet und läuft Ende 2027 aus.
Weiter beschloss der Bundesrat, die Einzelkulturbeiträge für Saatgut von Kartoffeln aufzustocken. Die Änderungen treten rückwirkend per 1. Januar 2026 in Kraft. Ziel sei es, die inländische Vermehrung von Saatgut zu stärken und die Versorgungssicherheit zu verbessern.