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Arla investiert 300 Millionen in schwedische Käsefabrik

Der Molkereikonzern Arla Foods baut für rund 300 Millionen Euro eine neue Käserei an seinem Produktionsstandort im schwedischen Götene.

Die geplante Käserei am Standort Götene ist die grösste Einzelinvestition, die Arla bisher getätigt hat.

Quelle: zVg

Arla Foods baut die Produktion in Schweden aus. Am Standort Götene steckt der Molkereikonzern 300 Millionen Euro in eine neue Käserei, die 2030 ihren Betrieb aufnehmen soll. Es ist die grösste Einzelinvestition in der Geschichte von Arla Foods, wie das Unternehmen mitteilt. Götene ist bereits einer der grössten Produktionsstandorte von Arla. Produziert werden Butter und Brotaufstriche, Milchpulver und Käse. Mit der neuen Käserei soll sich das verarbeitete Milchvolumen auf rund 1 Milliarde Kilogramm Milch pro Jahr verdoppeln. Der Selbstversorgungsgrad beim schwedischen Käse soll sich damit von 37 auf 47 Prozent erhöhen. Die Investition stehe im Einklang mit der schwedischen Lebensmittelstrategie, die auf eine Stärkung der nationalen Lebensmittelversorgung zielt.
Die neue Käserei in Götene hat Folgen für die Arla-Molkerei Nr. Vium in Dänemark. Die Produktion von Hushållsost («Haushaltskäse»), einer der beliebtesten Käsesorten in Schweden, wird von Nr. Vium nach Götene in die neue Käserei verlegt. Damit wird ab 2030 der gesamte Haushaltskäse von Arla lokal aus schwedischer Milch hergestellt. In Nr. Vium will sich Arla künftig auf Produkte mit hoher Nachfrage für die internationalen und europäischen Märkte konzentrieren. Dadurch werde die langfristige strategische Rolle des Standorts gestärkt.

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