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Schoggihersteller spannen zusammen für resilientere Lieferketten

Nestlé gründet gemeinsam mit Lindt & Sprüngli, Mars, Mondelez und The Hershey Company die Together Cocoa Foundation mit Sitz in Genf. Sie soll die branchenweite Zusammenarbeit beschleunigen, um die Kakaolieferkette widerstandsfähiger zu machen.

Branchengrössen wollen mit einer neuen Stiftung die Kakaolieferketten resilienter machen.

Quelle: Symbolbild Etty Fidele/Unsplash

Die neue und unabhängige Stiftung baue auf Nestlés langjährigen Bemühungen auf, die Einkommenslücke von Kakaobauernfamilien in Côte d’Ivoire und Ghana durch Nestlés Income Accelerator Program zu verringern, schreibt Nestlé in einer Mitteilung. Eine langfristige, positive Wirkung im grossen Massstab für Kakaobauernfamilien in Côte d’Ivoire und Ghana sei nur durch eine enge Zusammenarbeit mit anderen Branchenakteuren und den lokalen Regierungen möglich, heisst es in der Mitteilung weiter. Gemeinsam wolle man skalierbare Lösungen umsetzen.
Wie die Zusammenarbeit der Schokoladenproduzenten in der Stiftung genau aussieht, lässt Nestlé offen. Together Cocoa befinde sich noch in einer frühen Phase. Weitere Details würden im Laufe der Entwicklung der Initiative bekannt gegeben. Trotz der neuen Stiftung werde Nestlé weiterhin in den bestehenden Nestlé Cocoa Plan sowie in das Nestlé Income Accelerator Program in Côte d’Ivoire und Ghana investieren, schreibt Nestlé weiter.
Kakaoanbau in der Krise
Der Kakaoanbau in Westafrika sieht sich mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert: Armut der Kleinbauern, Kinderarbeit, Entwaldung und Klimawandel. Zudem bedrohen  Schädlingsbefall und extreme Wetterereignisse die Erträge. Das Forschungszentrum International Center for Tropical Agriculture (CIAT) rechnen damit, dass 90 Prozent der Anbauflächen in Ghana und der Elfenbeinküste im Jahr 2050 für den Kakaoanbau deutlich weniger geeignet sein werden.

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