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Dr. Schär investiert und setzt auf Europa

Der Glutenfrei-Spezialist Dr. Schär richtet den Blick wieder stärker auf Europa. 2026 plant das Familienunternehmen 4 Prozent Umsatzplus und erhöht die Investitionen deutlich. In Thüringen wird ausgebaut, auch für das Food-Service-Geschäft.

Dr. Schär, der Südtiroler Hersteller von glutenfreien Produkten, will nach Jahren starken Wachstums in den USA wieder vermehrt in Europa expandieren. Für 2026 peilt das Familienunternehmen 4 Prozent Umsatzwachstum an, wie LZ berichtet. 2025 stieg der Umsatz lediglich um 1,3 Prozent auf 632 Mio. Euro, nach zweistelligen Zuwächsen in den Vorjahren. Als Grund nennt CEO Hannes Berger unter anderem geopolitische Unsicherheiten und Belastungen durch Einfuhrzölle in den USA.
Die Investitionen sollen 2026 auf 28 Mio. Euro steigen, nach 8,8 Mio. Euro im Vorjahr. Mittel fliessen vor allem in die Standorte in Italien, Spanien und Deutschland. Am Werk im thüringischen Apolda erweitert Dr. Schär die Halle. Dort produziert das Unternehmen glutenfreies Brot und Brötchen, auch für den Export. Zugleich schafft der Hersteller Voraussetzungen für den Ausbau des Food-Service-Geschaefts, etwa zur Belieferung von Systemgastronomen.
International hatte Dr. Schär zuletzt mehrere Werke zugekauft, unter anderem in der Türkei, Brasilien und Schweden. In Skandinavien wird die Marke Semper auf Schär umgestellt. Wachstumspotenzial sieht das Unternehmen zudem im deutschen Markt für glutenfreie Produkte, der laut Circana zuletzt um 3,1 Prozent auf 2,1 Mrd. Euro zulegte. Für den Herbst sind Markttests mit neuen Produkten im LEH geplant.

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