Discount-Filialnetz in Deutschland leicht geschrumpft
Die Discounter in Deutschland haben in ihrer Anzahl leicht abgenommen. Nur Lidl baute sein Filialnetz aus.
Nach Aldi ist Lidl Deutschlands grösster Discounter.
Quelle: zVg lidl
Im Februar ist die Zahl der Discount-Standorte in Deutschland leicht gesunken. Das zeigt der aktuelle lz-net.de-Store Tracker-Report, in welchem insgesamt rund 31 600 Standorte zusammengefasst sind. Einzig Lidl konnte sein Filialnetz erneut ausbauen. Neu in der Auswertung sind zudem die Discounter Penny und Norma. Beide neu erfassten Discounter verzeichneten im Februar einen Rückgang ihrer Filialzahlen.
Penny eröffnete drei Märkte, schloss jedoch acht Filialen. Das Netz umfasst damit 2114 Standorte. Viele Schliessungen stehen im Zusammenhang mit Modernisierungen und Ersatzneubauten. Norma kam auf eine Neueröffnung und acht Schliessungen. Das Filialnetz schrumpfte damit um sieben Märkte auf 1358 Standorte. Mehrere alte Filialen wurden durch moderne Märkte in unmittelbarer Nähe ersetzt.
Lidl setzte seinen Expansionskurs fort. Der Discounter eröffnete zehn Filialen und schloss vier, womit das Netz erneut wuchs. Bei Aldi Süd wurden im Februar elf Schliessungen erfasst, wobei ein Teil bereits früher erfolgte und erst später im Filialfinder registriert wurde. Insgesamt betreibt der Discounter nun 2024 Märkte. Ein neuer Markt entsteht in Bergisch Gladbach als Mixed-Use-Immobilie mit Aldi-Filiale, Bäckerei sowie 17 Wohnungen und Tiefgarage. Auch im Vollsortiment gab es leichte Rückgänge. Edeka hatte neun Neueröffnungen, 16 Schliessungen und führt in Deutschland insgesamt 6005 Märkte. Rewe eröffnete sieben neue Läden und schloss acht und kommt laut Tracker-Report auf total 4236 Standorte.