Groupe Minoteries steigert Umsatz dank Akquisitionen
Die Groupe Minoteries SA (GMSA) hat im Geschäftsjahr 2025 den Umsatz um 4,7 Prozent auf 151,9 Mio. Franken gesteigert. Verantwortlich für das Wachstum waren die Übernahmen.
Angesichts der Eröffnung der Moulin du Valais SA und der Akquisition der Schweizerischen Schälmühle E. Zwicky AG verzeichnet die Groupe Minoteries SA (GMSA) im Jahr 2025 ein Umsatzwachstum. Dies schreibt die Mühlengruppe in ihrem Communiqué zum letztjährigen Geschäftsabschluss. Die Gruppe steigerte ihren Umsatz um 4,7 Prozent auf 151,9 Millionen Franken.
Auch die Ertragslage verbesserte sich für GMSA: Der Betriebsgewinn (EBIT) stieg um 9,1 Prozent auf 5,9 Mio. Franken, das Nettoergebnis lag mit 5,4 Mio. Franken leicht über dem Vorjahr. Die Integration der neuen Gesellschaften führte jedoch zu höheren Betriebs- und Personalkosten. Ohne diesen Effekt wären die Kosten rückläufig gewesen. Im ersten Halbjahr 2025 meldete das Unternehmen noch einen um fast 3 Prozent gesunkenen Nettoumsatz.
Die höhere Bruttomarge sei auf ein erweitertes Sortiment mit wertschöpfungsstärkeren Produkten zurückzuführen, heisst es weiter. Trotz Fokus auf höherwertige Produkte spürt aber auch GMSA das angespannte Umfeld. Der Markt für Standardmehle ist seit rund zwei Jahren von Überkapazitäten und Preisdruck geprägt. Für 2026 erwartet das Unternehmen ein weiteres Umsatzwachstum, insbesondere durch die Integration von Zwicky. Der Betriebsgewinn dürfte stabil bleiben. Der Verwaltungsrat will der Generalversammlung eine unveränderte Dividende von 11 Franken je Aktie vorschlagen.