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Die Fleischimporte sind deutlich gestiegen

Das Fleischangebot in der Schweiz ist letztes Jahr erneut gestiegen. Die Inlandproduktion blieb praktisch stabil, deutlich zugelegt haben die Fleischimporte.

Der Inlandanteil am Gesamtangebot sank letztes Jahr von 79,6 auf auf 77,3 Prozent.

Quelle: Symbolbild Proviande

Im Jahr 2025 betrug das gesamte Fleischangebot in der Schweiz 469'408 Tonnen. Das ist ein Anstieg von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr, pro Kopf stieg das Fleischangebot um 2,5 Prozent. Die Inlandproduktion stieg letztes Jahr nur minim (+0,5 %), die Importe fielen deutlich höher aus (+13,8 %). Der Inlandanteil am Gesamtangebot sank dadurch von 79,6 auf 77,3 Prozent, wie der Branchendachverband Proviande mitteilt.
Ein Blick auf die einzelnen Fleischarten zeigt unterschiedliche Trends. Beim Rindfleisch wuchs das Angebot um 6,2 % auf 105'954 Tonnen. Die Inlandproduktion blieb nahezu identisch im Vergleich zum Vorjahr, entsprechend musste das Mehrangebot durch zusätzliche Importe (+ 22,6 %) bewerkstelligt werden. Beim Kalbfleisch führte ein deutlicher Produktionsrückgang im Inland (-8,1 %) bei nahezu vollständig ausbleibenden Importen zu einem Minus im Angebot von 6,2 % auf insgesamt 17'751 Tonnen. Während die Inlandproduktion beim Schweinefleisch auf Vorjahresniveau verharrte (+0,8 %), stiegen die Importe um 15,8 % auf 16'237 Tonnen an, wodurch das Gesamtangebot um 2,0 % auf insgesamt 177'768 Tonnen gesteigert werden konnte. Mit einem Angebotsanstieg von 5,0 % auf insgesamt 151'756 Tonnen setzte sich der langjährige Wachstumstrend des Geflügelfleisches fort. Dabei nahmen sowohl die Inlandproduktion (+ 2,0 %) als auch die Importe (+ 10,9 %) zu.
Die detaillierten Zahlen zum Fleischangebot 2025 finden Sie auf der Proviande-Website.

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