41 Prozent der in der Schweiz konsumierten Schokoalde ist importiert.
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Letztes Jahr wurden 192'548 Tonnen Schweizer Schokolade verkauft, das sind 7,9 Prozent weniger als 2024. Sowohl im Inlandmarkt als auch im Export verzeichneten die Schweizer Hersteller rückläufige Mengen. Während im Inland 55’719 Tonnen verkauft wurden (–4,4 %), gingen die Exporte auf 136’829 Tonnen zurück (–9,3 %). Das Exportgeschäft bleibt zentral: 71,1 % der verkauften Menge werden im Ausland abgesetzt. Zu den wichtigsten Absatzmärkten zählen analog dem Vorjahr Deutschland, das Vereinigte Königreich, Frankreich, Kanada und die USA, wie der Branchenverband Chocosuisse mitteilt.
Hohe Rohstoffpreise treiben Umsatzentwicklung
Trotz des Mengenrückgangs erzielten die Schweizer Schokoladenhersteller erneut einen deutlich höheren Umsatz. Insgesamt lag dieser im Jahr 2025 bei 2,467 Milliarden Franken, ein Plus von 11,8 % gegenüber dem Vorjahr. Sowohl im Inland (+10,9 % auf 1,028 Milliarden Franken) als auch im Export (+12,4 % auf 1,440 Milliarden Franken) stiegen die Umsätze. Der Anstieg ist laut Chocosuisse auf die gestiegenen Produktionskosten zurückzuführen. Die Schokoladenhersteller hätten insbesondere wegen den weiterhin hohen Kakaopreise ihre Preise erhöht.
Der Pro-Kopf-Konsum von Schokolade in der Schweiz sank im Jahr 2025 auf 10,3 Kilogramm (-2,7 %). Besonders deutlich ging der Konsum von Schweizer Schokolade zurück (–4,5 % auf 6,1 kg), während der Konsum importierter Schokolade nahezu stabil blieb (–0,2 % auf 4,2 kg). Rund 41 Prozent der in der Schweiz konsumierten Schokolade stammt also aus dem Ausland.