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Sechs von zehn Biscuits sind importiert

Die Schweizer Hersteller von Zuckerwaren und Dauerbackwaren haben letztes Jahr weniger Biscuits und Bonbons verkauft. Die starke Importkonkurrenz belastet den Schweizer Markt.

Bei den Biscuits spüren die Schweizer Hersteller die starke Konkurrenz von importierten Guetzli.

Quelle: Symbolbild Pixabay

Die Schweizer Zuckerwarenhersteller setzten im Jahr 2025 insgesamt 33’413 Tonnen ab, was einem Rückgang von 4,7 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Exportanteil bleibt mit 86,8 % weiterhin sehr hoch. Während der Inlandabsatz leicht auf 4403 Tonnen (+3,6 %) anstieg, sank die Exportmenge auf 29’009 Tonnen (–5,8 %). Besonders markant war der Rückgang der Exporte in die USA, die im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozent zurückgingen, wie der Branchenverband Biscosuisse mitteilt. Der Gesamtumsatz ging um zehn Prozent zurück auf 341,7 Millionen Franken. Während der Inlandumsatz praktisch stabil blieb (67,3 Mio., –0,1 %), ging der Exportumsatz auf 274,4 Mio. Franken (–12,2 %) zurück.
Dauerbackwaren: Umsatz wächst trotz Mengenrückgang
Auch bei den Dauerbackwaren ging die Verkaufsmenge im Jahr 2025 zurück. Insgesamt wurden 40’357 Tonnen Dauerbackwaren verkauft, was einem Rückgang von 4,1 % entspricht. Während der Rückgang im Inlandmarkt um 1,1 Prozent auf 34’757 Tonnen weniger markant war, brachen die Exporte deutlich ein: Die Exportmenge sank auf 5600 Tonnen (–19,2 %).
Trotz der rückläufigen Mengen konnte die Branche wegen Preiserhöhungen den Umsatz steigern. Der Gesamtumsatz erreichte 538,3 Millionen Franken (+5,2 %). Während der Inlandumsatz auf 471,2 Mio. Franken (+7,7 %) anstieg, ging der Exportumsatz auf 67,1 Mio. Franken (–9,5 %) zurück.
Hoher Importdruck
Die Schweizer Hersteller von Zuckerwaren und Dauerbackwaren stehen laut dem Branchenverband Biscosuisse weiterhin unter erheblichem wirtschaftlichem Druck. Neben den gestiegenen Rohstoffkosten belaste insbesondere die starke Importkonkurrenz den Inlandmarkt, heisst es in der Mitteilung. Das zeigt sich besonders bei den Biscuits. 4,8 Kilogramm Biscuits assen die Menschen in der Schweiz letztes Jahr pro Kopf, der Importanteil betrug rund 63 Prozent. Sprich: Sechs von zehn Biscuits, die hierzulande konsumiert werden, stammen aus dem Ausland.

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