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Ritter Sport setzt auf dunkle Schokolade

Mit der neuen Edelkakao-Klasse reagiert der deutsche Schokoladenhersteller Ritter Sport auf den Trend zu dunkler Schokolade. Der Kakao stammt von der eigenen Farm in Nicaragua.

Ritter Sport hat seit 2012 eine eigene Kakaoplantage in Nicaragua.

Quelle: zVg

Anfang Mai bringt Ritter Sport drei neue dunkle Schokoladesorten auf den Markt. Die Tafeln der sogenannten Edelkakao-Klasse haben einen Kakaoanteil von 55, 74 und 81 Prozent. Eine Besonderheit: Der verwendete Kakao stammt von der eigenen Kakaoplantage «El Cacao» in Nicaragua. Für die 55-Prozent-Sorte wird laut einer Mitteilung in der Kakaomasse ausschliesslich der eigene El-Cacao-Kakao verwendet. Bei den anderen beiden Sorten kommt jeweils noch ein Anteil Edelkakao aus Peru hinzu. So erhalte jede Sorte ihr eigenes Geschmacksprofil, das auf der Rückseite der Tafel grafisch dargestellt ist, wie Ritter Sport mitteilt.
Mit der Edelkakao-Klasse mache Ritter Sport Kakao aus eigenem Anbau erlebbar, heisst es weiter. Zudem bringe El Cacao auch bei einem hohen Anteil von 81 Prozent noch eine gewisse Süsse mit. Das sorge dafür, dass die Kakaonote nicht zu bitter erscheine. Mit 75 Gramm sind die drei Quadrate deutlich dünner als die üblichen 100-Gramm-Tafeln von Ritter Sport. Der Hersteller begründet das mit der Sensorik: Die Konsumenten würden bei dunkler Schokolade dünnere Stückchen bevorzugen. Diese verbesserten den Schmelz und würden daher als angenehmer und genussvoller empfunden.
Auf El Cacao – der eigenen Kakaofarm im mittelamerikanischen Nicaragua – baut Ritter selbst Kakao an. 2012 begann das Familienunternehmen dort mit der Wiederaufforstung ehemaliger Weideflächen begonnen und hat inzwischen laut eigenen Angaben über eine Million Kakao- und 30'000 andere Waldbäume gepflanzt. Von den 2500 Hektar Gesamtfläche wird nur die Hälfte für den Kakaoanbau im ökologisch nachhaltigen Agroforstsystem genutzt. Der Rest sind Wald- und Feuchtgebiete, die dauerhaft erhalten und geschützt werden.

Milchwirtschaftliches Museum

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