Ziel ist der Aufbau einer internationalen
Plattform für Ausbildung, Wissensaustausch und Nachwuchsförderung im Bereich Ernährungssysteme, mit Fokus auf Länder des globalen Südens. Die Initiative richtet sich laut einer Meldung von Nestlé an Studierende, Nachwuchsforschende und junge Fachkräfte entlang der Lebensmittelwertschöpfungskette. Vermittelt werden sollen wissenschaftliche, technische und politische Kompetenzen zur Bewältigung von Herausforderungen in den Bereichen Ernährungssicherheit, Nachhaltigkeit und Landwirtschaft. Ein zentraler Bestandteil seien bestehende Nestlé-Seminare zu Agrar-, Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften. Diese hätten 2024 rund 7000 Teilnehmende an über 300 Hochschulen in mehr als 90 Ländern erreicht, wie Nestlé schreibt.
UNU-INWEH bringt Expertise in Forschung, Politikberatung und Weiterbildung ein. Thematische Schwerpunkte sind nachhaltige Landwirtschaft, verantwortungsvolle Landnutzung sowie der Transfer von Forschung in die Praxis. Die Inhalte stellt das Forschungszentrum kostenlos bereit, insbesondere für Teilnehmende aus einkommensschwachen Regionen.
Langfristig sei der Aufbau eines globalen Netzwerks aus Hochschulen, Forschung und Industrie vorgesehen. Weiter seien ausserdem Programme wie Praktika, Fellowships und Weiterbildungen geplant. Noch in diesem Jahr soll ein gemeinsames Symposium stattfinden, das Akteure aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zusammenbringen soll, um Lösungsansätze für nachhaltige und bezahlbare Ernährungssysteme zu diskutieren.