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Die Molkerei Forster ist gerettet

Die Nachlassstundung bei der Molkerei Forster in Herisau ist abgeschlossen – mit grossen Verlusten für die Bauern.

Die Molkerei Forster AG hat ihre Nachlassstundung erfolgreich beendet. Das Kantonsgericht Appenzell Ausserrhoden hat den Abschluss bestätigt. Mit Ernst Sutter wurde ein privater Investor gewonnen, damit gilt die Zukunft des Unternehmens als gesichert. Alle 40 Mitarbeitende bleiben beschäftigt. Die Milchabholung bei rund 80 regionalen Produzenten sowie die Belieferung des Detailhandels sollen unverändert fortgeführt werden, wie die Appenzeller Zeitung in einem Artikel schreibt.
Die Gläubiger erhalten eine Dividende von 20 Prozent, das heisst, 80 Prozent der offenen Forderungen müssen abgeschrieben werden. Rund 80 Prozent der Gläubiger haben laut Artikel der Lösung zugestimmt, womit sie für alle verbindlich ist. Die Auszahlungen an die Bauern sind ab Anfang April vorgesehen.
Einzelne Milchbauern zeigen sich unzufrieden mit der Regelung. Sie hatten während zwei Monaten kein Milchgeld erhalten und müssen nun auf einen Grossteil ihrer Forderungen verzichten. Die Ursache der Krise waren unter anderem gestiegene Energiekosten. Während der Sanierungsphase sicherte die Züger Frischkäse AG die Auszahlung an die Bauern ab. Ab 2026 hat eine neue Führung die Geschicke der Molkerei übernommen.

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