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Felchlin hat Kurzarbeit eingeführt

Die Max Felchlin AG hat Kurzarbeit eingeführt. Grund sind tiefe Auslastung, volatile Kakaopreise und US-Zölle. Die Massnahme soll Arbeitsplätze sichern, die Dauer ist noch unklar.

Die Schwyzer Schokoladenherstellerin Max Felchlin AG hat für Teile ihres Unternehmens Kurzarbeit eingeführt. CEO Thomas Truttmann bestätigte gegenüber der «Luzerner Zeitung», dass die Massnahme bereits im November 2025 beschlossen wurde. «Es handelt sich um eine temporäre Massnahme, mit der wir auf die tiefere Auslastung reagieren und Arbeitsplätze sichern wollen.» Mehrere Faktoren belasten derzeit das Geschäft. Dazu zählen insbesondere die US-Zölle, die Exportfirmen treffen, sowie starke Schwankungen beim Kakaopreis. Nachdem dieser vor rund einem Jahr noch bei knapp 10’000 Dollar pro Tonne lag, fiel er zuletzt auf etwa 3000 Dollar. Weil der Kakao zuvor zu höheren Preisen eingekauft wurden, wirkt sich der Preisrückgang noch nicht entlastend aus. Zusätzliche Unsicherheiten bringt die geopolitische Lage. Laut Truttmann beeinflussen die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten die Auftragslage und damit die Produktion. Wie lange die Kurzarbeit bei Felchlin andauern wird, ist offen. Der Schweizer Schokoladenmarkt bleibt gemäss Felchlin stabil.

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