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Alpine Esskultur soll Kulturerbe werden

Das alpine Esskulturerbe soll zum immateriellen Kulturerbe werden. Die Schweiz hat zusammen mit Frankreich, Italien und Slowenien eine entsprechende Kandidatur bei der Unesco eingereicht.

Die Herstellung von Alpkäse gehört zum alpinen Esskulturerbe.

Quelle: Symbolbild Berner Alpkäse AOP/Schweizerische Vereinigung der AOP-IGP

Diese Kandidatur fusse auf einem wiedererwachten Interesse an nachhaltiger Ernährung, schreibt das Bundesamt für Kultur (BAK) in einer Mitteilung. Die Schweiz koordiniert die Kandidatur, die von Frankreich, Italien, Slowenien und der Schweiz gemeinsam eingereicht wurde.
Zum alpinen Esskulturerbe gehören etwa das Käsen in Höhenlagen, auf alpine Lebensräume abgestimmtes Anbauen und Backen von Getreide, das Sammeln von Wildpflanzen, die Pflege traditioneller Obstgärten oder die Bergimkerei. Diese Praktiken stellen ein lebendiges Erbe dar, das eng mit der Landschaft, mit landwirtschaftlichen Systemen und Lebensweisen der Alpengemeinschaften verbunden sei, schreibt das Bundesamt für Kultur.
Mit einer Entscheidung der Unesco sei frühestens im Dezember 2027 zu rechnen, so das BAK weiter.

Milchwirtschaftliches Museum

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