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Eierkonsum steigt stärker als Inlandproduktion

Der Bundesrat hat aufgrund des hohen Eierkonsums das Zollkontingent für Konsumeier 2026 um 15 000 Tonnen auf insgesamt 36 000 Tonnen erhöht (+71%).

Inlandeier sind knapp.

Quelle: zVg galaxus

Ab Mai können nun zusätzliche Importe zu reduziertem Zoll erfolgen, wie das eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) in einer Mitteilung schreibt. Dies, um die Versorgung sicherzustellen. Die Zusatzmenge soll gestaffelt freigegeben werden. 9750 Tonnen ab 1. Mai, weitere 5250 Tonnen ab 1. September. Die Vergabe erfolgt nach dem Prinzip «first come, first served».
Der Pro-Kopf-Verbrauch lag 2025 erstmals über 200 Eiern und erreichte 209 Stück. Das sind fast ein Dutzend Eier pro Person mehr als im Vorjahr. Im Vergleich zum Jahr 2023 betrug der Mehrbedarf im Jahr 2025 knapp 11 Prozent. Insgesamt gelangten in der Schweiz im Jahr 2025 rund 1,9 Milliarden Eier auf den Markt. Gleichzeitig stieg die Inlandproduktion um knapp 7 % auf 1,2 Milliarden Eier. Trotz steigender Produktion kann die Schweizer Eierbranche die Nachfrage weiterhin nicht decken. Die zusätzlichen Importmengen sollen insbesondere in der zweiten Jahreshälfte Engpässe vermeiden.

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