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Eierproduktion: Weniger CO2-Emissionen aus heimischem Soja

Eierproduktion mit Soja aus Europa reduziert die CO2-Emissionen um bis zu 40 Prozent. Donau Soja und die Geflügelwirtschaft Österreich betonen die hohe Bedeutung regionaler Wertschöpfung für Klima und Versorgungssicherheit.

Quelle: zVg donausoja

Die Fütterung von Legehennen mit Donau-Soja-zertifiziertem Soja kann die CO2-Emissionen entlang der Wertschöpfungskette um rund 40% senken. Das zeigt eine aktuelle Studie der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU). In Österreich würden bereits über 50 % des in der Eierproduktion eingesetzten Sojas aus heimischem Anbau stammen, wie der Verein Donau Soja in einer Mitteilung schreibt. Dadurch würden jährlich bis zu 90 000 Tonnen CO2 eingespart. Die österreichische Eierbranche habe mit der Fütterung von Donau Soja, in den vergangenen 13 Jahren über eine Million Tonnen CO2 eingespart.
Die Branchenlösung, die Klima und regionale Wertschöpfung gleichermassen stärke, basiere auf einer mehr als zehnjährigen Zusammenarbeit aller Akteure. Das Modell stärke sowohl die regionale Wertschöpfung als auch die Klimabilanz, wie Donau-Soja weiter schreibt. Das österreichische System gelte als Best-Practice-Beispiel für eine nachhaltigere Ei-Produktion und könnte als Modell für andere europäische Märkte dienen.
Während die Fütterung mit Soja aus Europa wichtiger wird, importiert die EU immer weniger Sojabohnen. Nach Angaben der EU-Kommission seien im Zeitraum von Juli 2025 bis Mitte März 2026 gut 8,7 Millionen Tonnen Sojabohnen und damit rund 1,1 Mio. t weniger als im gleichen Zeitraum der Saison 2024/25, eingeführt worden.

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