Käsekonsum in der Schweiz wächst weiter
Die Menschen in der Schweiz haben letztes Jahr mehr Käse konsumiert. Allerdings verschieben sich die Präferenzen: Weg vom Hartkäse hin zu Frisch- und Halbhartkäse.
2025 wurden in der Schweiz 217’596 Tonnen Käse aus dem In- und Ausland konsumiert. Das sind 7323 Tonnen mehr als im Vorjahr. Pro Kopf entspricht dies einem durchschnittlichen Konsum von 23,71 Kilogramm Käse. Das sind 590 Gramm (+2,5 %) mehr als im Vorjahr, wie Switzerland Cheese Marketing (SCM) und die Schweizer Milchproduzenten (SMP) mitteilen.
Über zwei Drittel der gesamten konsumierten Menge entfielen 2025 auf Quark, Frisch- und Halbhartkäse. Gegenüber dem Vorjahr wurden ein Plus von 560 Gramm bei Quark und Frischkäse sowie 340 Gramm bei Halbhartkäse verzeichnet. Zusammen ergibt dies einen Mehrkonsum von rund 900 Gramm innerhalb dieser beiden Produktgruppen.
Weniger Milch im Käse
Während der Konsum von Weich- und Extrahartkäse in der Schweiz in den letzten zwei Jahren stabil geblieben ist, ging der Pro-Kopf-Verbrauch von Hartkäse, Schmelzkäse und Fondue zurück. Das bedeute auch, dass im verbrauchten Käsemix in der Tendenz prozentual weniger Milch enthalten sei, heisst es in der Mitteilung. Während es für die Produktion von Quark und Frischkäse lediglich 4 bis 10 Kilogramm Milch braucht, sind es bei Hartkäse 10-13 Kilogramm.
Der Anteil von inländischem Käse am Gesamtkonsum lag 2025 bei 63,3 % und blieb damit über die letzten drei Jahre weitgehend stabil.
Zulegen konnten insbesondere Frischkäse und Quark (+2,2 %), Halbhartkäse (+0,4 %) und Extra-Hartkäse (+0,7 %).