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Qimiq meldet Insolvenz an

Der österreichische Sahnehersteller Qimiq hat Insolvenz angemeldet. Auch Emmi ist Produktionspartner.

Am 7. April wurde am Landesgericht Salzburg ein Sanierungsverfahren eröffnet, wie österreichische Medien melden. Trotz finanzieller Schieflage soll der Geschäftsbetrieb fortgeführt werden. Bereits im Vorfeld kam es zu Engpässen. Handelsunternehmen wie Spar und Rewe berichteten, dass Qimiq den Bedarf nicht vollständig decken konnte. Qimiq ist seit rund 25 Jahren im Markt tätig und liefert Sahnebasisprodukte für Handel und Lebensmittelindustrie. Produkte waren zeitweise nicht verfügbar. Die weitere Entwicklung ist insbesondere für Verarbeiter und Handelspartner relevant, da das Unternehmen international tätig ist. QimiQ wird an Standorten in Österreich, Deutschland, der Schweiz (Emmi), Italien, Japan und Australien produziert.
Die Gründe für die finanziellen Probleme sind laut den Meldungen, die gestiegenen Milchpreise und damit die höheren Produktionskosten. Die
verzögerte Weitergabe dieser Kosten an den Handel. Die ausgebliebene Finanzierungen und Kreditlinien und die verspätete Zahlungen internationaler Kunden.
Die Passiven der Handelsgesellschaft belaufen sich auf rund 8,66 Millionen Euro, während die Aktiven bei etwa 1,38 Millionen liegen. Rund 150 Gläubiger sind betroffen. Ein Sanierungsplan sieht eine Quote von 20 Prozent vor, zahlbar innerhalb von zwei Jahren. Der Betrieb wird fortgeführt, erste Massnahmen zur Kostensenkung sind umgesetzt. Auch die Auslieferung wurde wieder aufgenommen.

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