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Barry Callebaut erwartet eher Schoko-Rabatte als Preissenkungen

Sinkende Kakaopreise dürften sich für Schokolade-Konsumenten nach Einschätzung von Barry Callebaut vorerst eher in mehr Rabatten und Aktionen als in generell tieferen Schokoladenpreisen zeigen.

Dank tieferen Kakaopreisen haben Hersteller wieder mehr Geld für Marketing und Werbung.

Quelle: Symbolbild Zoshua Colah/Unsplash

Hersteller setzten verstärkt auf Marketing und Promotionen, um die Nachfrage anzukurbeln, sagte der Finanzchef des weltgrössten Schokoladeproduzenten, Peter Vanneste, an einer Telefonkonferenz mit Journalisten am Donnerstag.
Die Unternehmen hätten die zuvor stark gestiegenen Rohstoffkosten bereits weitgehend an die Endkunden im Laden weitergegeben. So seien die Preise vor rund einem Jahr noch um etwa 70 Prozent erhöht worden, im ersten Quartal dieses Jahres hätten sie noch rund 25 Prozent über dem Vorjahr gelegen. Im zweiten Quartal seien die weitergegebenen Preise nun erstmals um etwa 11 Prozent gesunken, hiess es.
Den neuen Spielraum durch tiefere Kakaopreise nutzten die Hersteller nun vor allem, um wieder stärker in Werbung und Verkaufsaktionen zu investieren, sagten die Barry-Callebaut-Verantwortlichen. So habe etwa der italienische Nutella-Hersteller Ferrero eine gross angelegte Kampagne mit einem Budget von 100 Millionen US-Dollar lanciert, während auch der US-Konzern Hershey seine Marketingausgaben deutlich erhöht habe.
Mittelfristig dürften die tieferen Kakaopreise jedoch zu einer Erholung des Konsums beitragen, sagte Vanneste. Erste Anzeichen dafür seien bereits sichtbar, etwa durch stabilisierte Verkaufsvolumen und eine höhere Bestellbereitschaft der Hersteller.
Die weitere Entwicklung bleibt laut Management allerdings unsicher. Neben der Nachfrage spielten auch Faktoren wie geopolitische Spannungen, Lieferkettenprobleme und mögliche Ernteschwankungen beim Kakao eine wichtige Rolle für die Preisentwicklung.

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