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Rattengift in Babynahrung

Die Polizei fahndet in Österreich, Tschechien und der Slowakei nach einem möglichen Erpresser, der Hipp-Babynahrung vergiftet hat.

Babynahrung von Hipp.

Quelle: zVg hipp

Hipp hatte in Österreich am Freitag alle Produkte aus den Spar-Supermärkten zurückgerufen. Denn ein Kunde hatte zuvor ein verdächtiges Gläschen abgeliefert. Es war in der Ortschaft Schützen am Gebirge aufgetaucht. Bei einer Analyse wurde darin Rattengift nachgewiesen.
Am Sonntag sagte der Polizeisprecher Helmut Marban gegenüber der österreichischen Nachrichtenagentur APA: «Wir gehen davon aus, dass zumindest noch ein zweites Glas mit vergifteter Babynahrung unterwegs ist.» Weiter führte Marban gegenüber der DPA aus: «Es spricht viel dafür, dass es nur dieses zweite Glas gibt.» Die österreichische Polizei rief Eltern von Kleinkindern auf, zu überprüfen, ob sie womöglich ein manipuliertes Glas im Schrank haben.
Ein Hipp-Sprecher sagte, dass mit Rattengift verseuchte manipulierte Gläschen auch in Tschechien und der Slowakei aufgetaucht seien.

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