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Mehr Brotgetreide - weniger Raps

Für die Ernte 2026 werden in der Schweiz leicht steigende Anbauflächen bei Brot- und Futterweizen, Gerste sowie Sonnenblumen prognostiziert. Rückläufig ist hingegen die Rapsfläche.

Die Branche erwartet 75 600 Tonnen Raps.

Quelle: zVg raps.ch

Die Brotweizenfläche soll im Vergleich zum Vorjahr um rund 2200 Hektaren (+3,1 %) zunehmen, wie swissgranum ermittelte. Dinkel und Roggen bleiben stabil. Insgesamt erwartet der Branchenverband damit eine grössere Brotgetreidefläche. Auch bei Futtergetreide und Sonnenblumen wird ein leichter Anstieg prognostiziert, während die Rapsfläche sinkt. Übrige Getreide- und Ölsaatenkulturen sowie Eiweisspflanzen bleiben flächenmässig weitgehend unverändert.
Die Produktion von Brotgetreide wird per März auf knapp 440 000 Tonnen geschätzt. Für Futtergetreide werden rund 427 000 Tonnen erwartet. Die Rapsernte dürfte etwa 75 600 Tonnen erreichen, jene der Sonnenblumen rund 21 600 Tonnen. Die Bio-Brotgetreidefläche wird mit rund 11 200 Hektaren auf Vorjahresniveau gesehen. Der Bio-Anteil am Brotgetreide sinkt leicht auf 13,2 % (2025: 13,9 %).

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