5

Um ohne Wartezeit zum Artikel zu gelangen, benötigen Sie ein Abonnement.

Bereits registriert oder Abonnent:in?

Login

Jetzt Abo abschliessen

Probe Abo

Kostenlos

Geniessen Sie für einen Monat kostenlos alle Vorzüge eines Premiumabos.

Premium

ab CHF 98.–/Jahr

Online

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Online-Beiträgen.

mit Papierrechnung ab 123.–

Premium Plus

ab CHF 170.–/Jahr

Online

Print

Uneingeschränkter Onlinezugang

Plus monatlich das gedruckte Magazin im Briefkasten.

mit Papierrechnung ab 195.–

Climeworks erhält überraschend grünes Licht für Anlage in Louisiana

Das Schweizer Start-up Climeworks kann seine geplante CO2-Abscheidungsanlage in Louisiana wohl doch bauen. Das US-Energieministerium hält nach einer monatelangen Überprüfung überraschend am "Project Cypress" fest, wie ein Climeworks-Sprecher am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP bestätigte.

Climeworks baut CO2 Abscheidungsanlagen.

Quelle: zVg naan

Mit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump stand die zuvor unter der Regierung von Joe Biden gesprochene Finanzierung auf der Kippe. Mitte April hat Climeworks nun die Nachricht erhalten, dass das Ministerium das Projekt weiterverfolgt. Über den Entscheid hatte zuerst das "Wall Street Journal" berichtet.
"Wir freuen uns darauf, mit dem Ministerium und unseren Partnern die nächsten Schritte zu planen", sagte der Sprecher. Konkrete Details sind noch offen.
Unter der demokratischen Administration hatten Climeworks und sein US-Partner Heirloom vom Energieministerium 50 Millionen Dollar zugesprochen bekommen, um ein Abscheidungsprojekt in einer traditionellen Öl- und Gasregion zu realisieren. Ursprünglich hätte der Bau 2026 beginnen sollen. Insgesamt könnte das Projekt bis zu 600 Millionen Dollar an staatlichen Investitionen erhalten.
Mit der neuen Anlage will Climeworks seine Direct-Air-Capture-Technologie (DAC) weiter verbessern und skalieren. Bei der Methode wird CO2 aus der Luft gesaugt und im Boden gespeichert. Das gilt als teuer und ist noch nicht in grossem Massstab verfügbar.
Das 2009 gegründete ETH-Spin-off hat seit 2024 einen neuen US-Hauptsitz in Texas. Zu den prominenten amerikanischen Kunden des Unternehmens zählen JPMorgan und Microsoft.

Eigeninserat Veranstaltungen Eigeninserat Veranstaltungen

Wichtige Nachricht verpasst?

Nicht wenn Du den kostenlosen Newsletter abonniert hast.

Datenschutz