Dank TraceMap können vorschriftswidrige Produkte schneller vom Markt genommen werden.
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Das neue Tool TraceMap soll die Verbrauchersicherheit verbessern und den nationalen Behörden effektiveres Arbeiten ermöglichen, indem Risiken für die Lebensmittelsicherheit und Betrügereien «auf innovative Weise bewertet, aufgedeckt und angegangen werden», schreibt die EU-Kommission in einer Mitteilung.
Seit Mitte März können die Behörden aller Mitgliedstaaten auf TraceMap zugreifen. Ohne zusätzliche Ressourcen könnten sie so gezieltere Kontrollen und gründlichere Ermittlungen durchführen, heisst es in der Mitteilung weiter. TraceMap wurde von der EU-Kommission unter Verwendung von KI-Technik entwickelt, die Daten aus verschiedenen Plattformen für das Management der Lebensmittelsicherheit verarbeitet, strukturiert und interpretiert, darunter solche aus dem Schnellwarnsystem für Lebens- und Futtermittel (RASFF) und dem Integrierten EDV-System für das Veterinärwesen (TRACES). Mithilfe einer Pilotversion von TraceMap wurde laut der EU-Kommission unlängst Babymilch identifiziert und zurückgerufen, die mit verunreinigtem Arachidonsäureöl aus China hergestellt wurde.
Die Plattform ermögliche genauere Überprüfungen, verdächtige Wirtschaftsakteure würden schneller entdeckt, Ermittler könnten Lebensmittelbetrug und lebensmittelübertragene Krankheitsausbrüche einfacher erkennen, und vorschriftswidrige Produkte könnten zügiger vom Markt genommen werden, schreibt die EU-Kommission weiter.