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Denner-Chef Torsten Friedrich tritt zurück

Torsten Friedrich tritt auf eigenen Wunsch per sofort als Chef von Denner zurück. Er hatte andere Vorstellungen über die künftige Strategie als die Denner-Mutter Migros.

Torsten Friedrich schmeisst den Bettel bei Denner hin.

Quelle: zVg

Im Januar 2025 war Torsten Friedrich von Lidl zu Denner gewechselt. Nach knapp einem Jahr verlässt Friedrich den Discounter per sofort auf eigenen Wunsch. Hintergrund seien unterschiedliche Vorstellungen über die Strategie und die künftige Entwicklung von Denner, wie die Denner-Mutter Migros mitteilt. Beide Seiten seien in gegenseitigem Einvernehmen zum Schluss gekommen, dass ein Führungswechsel die beste Grundlage für die zukünftige Entwicklung von Denner schaffe. Ad interim übernimmt Michel Gruber, Leiter Departement Handel der Migros-Gruppe und Präsident des Verwaltungsrats von Denner, die Leitung des grössten Schweizer Discounters.
Torsten Friedrich habe seit seinem Amtsantritt im Januar 2025 die Geschäftsleitung neu aufgestellt und seine langjährige Erfahrung im Discountgeschäft eingebracht, heisst es in der Mitteilung weiter. Unter seiner Führung habe Denner die Strategie geschärft, das neue Filialformat mit mehr Frische ausgerollt und die Position als grösster Discounter in einem anspruchsvollen Marktumfeld behauptet.
Wenig Wachstum
Über die Details des Zerwürfnis schweigt sich die Mitteilung der Migros aus. Noch im Januar hatte Friedrich grosse Pläne für Denner. Er kündigte an, die Zahl der Filialen von 872 mittelfristig auf 1000 zu erhöhen. Allerdings hat Denner letztes Jahr schwach performt, der Umsatz von 3,9 Milliarden Franken lag gerade Mal 0,13 Prozent über Vorjahr (foodaktuell berichtete). Dabei dürfte dem Discounter auch die Tiefpreisstrategie des Mutterkonzerns Migros zu schaffen machen.

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