Mitgliederversammlung des Vereins Schweizer Regionalprodukte mit Vertretungen der
vier Mitgliederorganisationen Alpinavera, «Das Beste der Region», Culinarium, regio.garantie Romandie, von Agridea und dem Bundesamt für Landwirtschaft.
Quelle: Bild: Matthias Singer, Schweizer Bauernverband
Der Verein Schweizer Regionalprodukte (VSR) hat an seiner Mitgliederversammlung eine Strategie verabschiedet und Unternehmensziele für die nächsten Jahre festgelegt. Im Zentrum steht die Steigerung der Bekanntheit der Dachmarke regio.garantie in Verbindung mit den Regionalmarken und die Förderung der Nachfrage nach Regionalprodukten, wie der Verein in einer Mitteilung schreibt.
Konkret sollen in zehn Jahren die Hälfte der Konsumierenden bei jedem Einkauf Regionalprodukte einkaufen, aktuell sind es 38 Prozent. Im gleichen Zeitraum soll die gestützte Bekanntheit der Regio-Marke regio.garantie (aktuell rund 50 Prozent) um einen Viertel wachsen. Zudem sollen die Prozesse im VSR aktualisiert werden. Es gelte, die überregionalen Kräfte auf nationaler Ebene zu bündeln und die Kooperation und Koordination mit den Regionalmarken zu stärken.
Mit einem Umsatz von über zwei Milliarden Franken verzeichnet der Verkauf von zertifizierten Regionalprodukten 2025 einen neuen Höchstwert. Regionalprodukte seien bei den Konsumentinnen und Konsumenten beliebt und nachgefragt, sagte VSR-Präsident Urs Schneider. Diese «Gunst der Stunde» gelte es mit einer zukunftsorientierten Strategie zu nutzen. Nun müsse die Strategie umgesetzt und die Massnahmen festgelegt werden, um die Unternehmensziele zu erreichen, heisst es in der Mitteilung weiter.
An der Versammlung wurde zudem mit Christof Gasser, Co-Geschäftsleiter beim Trägerverein Culinarium, eine neue Vertretung für Urs Bolliger in den VSR-Vorstand gewählt. Die weiteren Vorstandsmitglieder sind Jasmine Said Bucher für Alpinavera, Hansjörg Thalmann für «Das Beste der Region» und Francesca Martini für regio.garantie Romandie. Geschäftsführerin ist Gabriela Dörig-Eschler.