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Wechsel im Vorstand des Brauerei-Verbandes

Im Vorstand des Schweizer Brauerei-Verbandes (SBV) folgt Raphael Wermuth auf Bruno Meier. Thema an der SBV-Generalversammlung war die WHO-Empfehlung «no safe level».

Raphael Wermuth.

Quelle: Heineken

Der Schweizer Brauerei-Verband (SBV) hielt seine Generalversammlung am 30. April bei der Brauerei Feldschlösschen in Rheinfelden ab. Dabei wurde Raphael Wermuth, Corporate Affairs Director und Mitglied der Geschäftsleitung von Heineken Switzerland AG, als neues Vorstandsmitglied gewählt. Er folgt auf Bruno Meier, der aufgrund eines Funktionswechsels aus dem Vorstand zurücktritt, wie der Verband mitteilt.
An der Versammlung referierte der Ernährungswissenschafter Nicolai Worm zum Thema «Ist wirklich jeder Tropfen ein Risiko? Fakten und Fakenews über moderaten Alkoholkonsum». Gemäss Mitteilung stellte Worm die Aussage der Weltgesundheitsorganisation WHO, wonach es beim Alkoholkonsum keinen gesundheitlich unbedenklichen Bereich gebe, in einen «breiteren wissenschaftlichen Kontext». Regelmässiger Alkoholkonsum verursache unbestritten erhebliche Schäden, sagte Worm, kritisierte aber die Tendenz, «Alkohol unabhängig von Dosis, Trinkmuster, Lebensstil und individuellen Voraussetzungen pauschal zu beurteilen».
Worm betonte gemäss Mitteilung, dass neuere grosse Langzeitbeobachtungsstudien ein differenzierteres Bild zeichneten. Diese deuteten darauf hin, dass leichter bis moderater Alkoholkonsum, insbesondere im Zusammenhang mit Mahlzeiten und eingebettet in eine gesunde Lebensweise, bei bestimmten Bevölkerungsgruppen mit günstigeren gesundheitlichen Effekten verbunden sein könne.

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