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Schweinebranche will Überproduktion in den Griff kriegen

Der Schweinehalterverband Suisseporcs hat ein Konzept erarbeitet, um die Überproduktion im Schweizer Schweinemarkt langfristig zu reduzieren. Der Fleischbranchendachverband Proviande steht hinter dem Vorhaben.

Auf dem Schweizer Schweinemarkt gibt es eine Überproduktion.

Quelle: Symbolbild Proviande

Um der Überproduktion im Schweinemarkt entgegenzutreten und den Markt bereinigen zu können, hat eine Arbeitsgruppe unter der Federführung von Suisseporcs bereits im Februar 2026 kurzfristige Massnahmen zur Marktentlastung eingeleitet und umgesetzt. Um die wiederkehrenden Verwerfungen im Schweinemarkt zu vermeiden, hat die um Branchenmitglieder erweiterte Arbeitsgruppe nun ein Konzept zur freiwilligen Stilllegung von Zuchtschweineplätzen erarbeitet. Das Konzept soll den Suisseporcs-Delegierten an der ausserordentlichen Delegiertenversammlung vom 27. Mai 2026 vorgelegt werden, wie Suisseporcs und Proviande in einer gemeinsamen Mitteilung schreiben.
Der Verwaltungsrat von Proviande hat sich an seiner Sitzung vom 1. Mai 2026 mit den Problemen im Schweizer Schweinemarkt befasst. Er begrüsse Massnahmen, die zum Ziel haben, die Produktion besser auf die Nachfrage auszurichten und unterstütze daher das erarbeitete Konzept, heisst es in der Mitteilung weiter.

Milchwirtschaftliches Museum

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